Tuesday, 30. October 2007Neues Heim
Glück allein? Na jedenfalls ist jetzt Schluss mit Studenten-WG. Hier mal ein paar erste Eindrücke meiner neuen Bude:
Grosses Wohn/Schlafzimmer. Praktischerweise verdeckt der Wäscheständer den Blick auf die tausenden unausgepackten Kisten in der Ecke Der Blick aus dem Fenster offenbart auch mal was anders als grauen Beton und Tramschienen. Fenster? Haha Blödsinn. Balkon!!! Jawohl! Wenn das mal nicht super ist! Und das allerwichtigste: Die Metproduktion läuft wie gehabt weiter! Wednesday, 24. October 2007Google Forbidden
Nanu, interessant. Da suche ich mal beim Suchmaschinenprimus nach verdächtigen Webcam-Strings (nein, keine Live-Pornos mit Tanga-bekleideten Akteurinnen sondern Überwachungskameras) und schon bekomme ich die Meldung "403 Forbidden". Sehr merkwürdig.
![]() Interessant, Spyware oder Viren auf einem frisch installierten Linux-Rechner? Nöööö, aber nicht ernsthaft, Jungs. Wohl eher eine kleine Intervention der Machthaber um zu verhindern, dass auch Trittbrettfahrer mitspionieren. Mein Suchstring war übrigens: inurl:ViewerFrame?Mode= Dann ein paar mal auf "weiter" klicken, etwa bei Seite 11 wurde ich geblockt. Und ein paar interessante Objekte waren schon dabei. Wann kommt wohl die Sondereinheit hier vorbei um mir Karibikferien zu spendieren? Friday, 19. October 2007Ubuntu 7.10
Nachdem ich ja schon über Ubuntu 7.04 geschrieben habe, sollte ich die 7.10 nicht vernachlässigen. Nun ja, Gutsy Gibbon ist soweit ganz OK. Während ich anderweitig beschäftig war, liess ich mal den update-manager (mit Parameter -c) seine Arbeit tun und das Ding aktualisieren. Verlief soweit auch ganz gut, dauerte etwas länger als von 6.10 auf 7.04, aber das spielt nun echt keine Rolle. Nervig waren einzig die häufigen Nachfragen nach dem Vorgehen bei manuell editierten Konfigurationsdateien. Nach dem ersten Start war auch alles noch genau so wie zuvor, abgesehen davon, dass ich vom Schnellstart-Icon im Gnome-Panel das Icon für Thunderbird (den Email-Clienten habe ich unterdessen von 1337 auf Mainstream gewechselt) neu setzen musste und gkrellm für den Localhost neu verlinkt werden wollte.
OK, gmpc hat eine neue Oberfläche bekommen, die derart viel Platz braucht, dass ich grad so gut auf Listen oder AmaroK (KDE-basierende Distro vorausgesetzt... kommt wohl mit KDE 4 Als nächstes kommt das Update auf meinem Bürorechner. Und als gaaaanz langfristiges Ziel ist die Migration aller Mitarbeiter auf irgendwas ABM (Anything But Microsoft) weiterhin gesetzt, wobei Ubuntu, manchmal zurecht auch Klickibuntu genannt) ganz gute Dienste leisten könnte. Und Freunde und (Sauf-)Kollegen die Migriert werden wollen habe ich auch noch genug. Schon openSuSE oder OSX wär mir ja recht... Ihr müsst nicht mal ins kalte Wasser springen. Von flüssigem Helium (-273°C -> Windows) zu gefrorenem Kohlendioxid (-56°C -> OSX) wär mir ja schon recht. Kaltes Wasser geht nach meiner Definition übrigens unter 25°C los (in den See spring ich schon ab 20°C...). Also los. Linux-Distributionen haben etwa 26°C erreicht Thursday, 18. October 2007Metal - Teufelszeug
Die Bildung schreibt mal wieder. Für einmal macht sie sich allerdings nicht lächerlich (hoho! Applaus) sondern zeigt wie sich andere lächerlich machen. Es geht um das sensationelle Back To Rock Festival in Reiden, organisiert von meinem Sweden Rock Zeltnachbarn Kuschi und seinen Kollegen. Wiedermal sind wir Metaller die bösen, die Buhmänner, die Teufel. Jawohl, alles Satanisten! Da sind Lordi noch harmlos! Texte unzumutbar, Musik wie aus einem Horrorfilm, zu laut? Aber Hallo??? Vielleicht sollte Kuschi das Back To Rock 08 nicht in einem katholischen Hinterwäldlergebiet abhalten sondern in einer Gegend, die schon in der Gegenwart angekommen ist.
Aus meiner Sicht war das Back To Rock ein kleines, aber feines Festival und ein exzellenter Ersatz für die Metal Dayz. Sehr Faire Preise, hochmotivierte Bands und viele coole Leute. Und da fällt mir grad ein, dass ich eigentlich meinen Festivalsommer schon länger mal an dieser Stelle zusammenfassen wollte... und auch mal wieder Bilder in die Gallerie reinladen sollte Sunday, 14. October 2007
Post: Na also, geht doch Geschrieben von Lukas
um
11:34
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Post: Na also, geht doch
Wenigstens kommen für unverschämt teures Geld eingeschriebene Briefe noch an. Lobpreiset die Post. Kreuz an die Decke.
Zumindest ist mein Urlaubsgesuch für den WK jetzt angenommen. Tuesday, 9. October 2007Es geht nichts über gute Dozenten
Es geht nichts über gute Dozenten, die logische, gut strukturierte, vollständige und korrekte Unterlagen anbieten. Ich repetiere grad die Materialen einer Vorlesung über Unix. Selten so viel Blödsinn auf einem Haufen gesehen:
Zitat:
OK... Aber wieso kommt nun mitten im Abschnitt über das Mounten von Dateisystemen plötzlich ein Satz über das Login-Verzeichnis? Natürlich kann man login und mount über pam_mount kombinieren und dynamisch das Homeverzeichnis beim Login mounten. Aber pam_mount ist definitiv nicht Teil von Unix-Grundlagen, pam wird glaub überhaupt nicht angegschaut... Wieso /etc/mount? In /etc liegen Konfigurationsdateien, keine Programme, lieber Dozent. Und eine Erklärung, was diese Zeile bedeuten soll, wär auch nicht all zu übel. Jeder Benutzer enthält eine Benutzeridentifikation (uid), die den Zugriff auf Dateien Mööööööööp! Jeder Prozess erhält eine reale und eine effektive UID. Dateien erhalten genau eine UID. Ausser man verwendet ACL, aber das ist wieder ausserhalb des Rahmens der Vorlesung. Der Superuser (Root) zeichnet sich dadurch aus, dass für ihn die normalen Schön und gut, aber jetzt wär's noch gut, wenn auch erklärt würde, was ein Katalog ist, statt nur mit neuen Begriffen wild um sich zu werfen. Diese Stilblüten sind auf grad mal zwei Seiten von etwa zweihundert noch durchzuarbeitenden. Weg mit dem Grüntee, her mit dem Whisky... Sunday, 7. October 2007Nochmals zur Post
Die ist anscheinend nicht nur unfähig Briefe auszutragen, nein, sie kann auch nicht rechnen. Oder lügt wie gedruckt:
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/post_operiert_mit_falschen_zahlen_1.565953.html Wobei der Paranoiker in mir ja sagt, dass nicht die Post Schuld hat sondern der Geheimdienst. Vermutlich werden da heimlich Briefe geöffnet und gelesen. Die Fichenaffäre hat ja gezeigt, dass wir uns in der Schweiz auch auf Stasi-Methoden verstehen. Und wenn man die Umschläge nicht mehr sauber zukriegt, schmeisst man die Briefe halt einfach weg. Allerdings frage ich mich da, warum dann einerseits das Militär nicht schnüffelfreundliche Umschläge verwendet und warum andererseits meine Post ans Militär als so brisant eingestuft wird, dass man sie öffnen muss. Nein, ich bin wohl zu paranoid. Also belasse ich die Schuld doch bei der Post. Friday, 5. October 2007IT-Fitness
Soeben habe ich der neusten Variante der "Bildung" .ch die Hiobsbotschaft des schweizerischen "IT-Fitness" Tests vernommen. Bislang gab es dieses neuste Werkzeug microsoftscher Propaganda nur in Deutschland, jetzt leider auch in der Schweiz. Aber alles halb so wild, um die IT-Fitness der Test-Ersteller ist offensichtlich auch nicht sooo weit bestellt. Statt dem Teststart erschien nämlich das:
![]() Peinlich. Das üben wir besser nochmals Tuesday, 2. October 2007Die Post: teuer, unzuverlässig, Scheisse!
Jetzt hab ich grad ein Bisschen mit meiner Kaserne betreffend meines zukünftigen WKs telefoniert. Offensichtlich bringt es dieser Stümperverein einer Schweizerischen Post schlichtwegs nicht zustande, weder Briefe in die Kaserne zu tragen noch Briefe aus der Kaserne rauszuholen. Kurze Chronologie:
So langsam verstehe ich die Politiker, welche die Waffe in den Zeughäusern versorgt sehen möchten. Ich bin jetzt nämlich KURZ davor, meine Kanone zu nehmen und den Hauptsitz der Post zu stürmen und dort ein verdammtes Massaker anzurichten. Es kann doch einfach nicht sein, dass man jeden Furz für teures Geld eingeschrieben verschicken muss!? Eine Postmarktliberalisierung tut dringend Not und dieser träge Dinosaurier von Ex-Staatsbetrieb gehört aus dem Markt gefegt. Neuer Einträge in der Todo-Liste:
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