Monday, 28. July 2008Ein letzes Wort zu UMTS
Na ja, vielleicht auch mehr als nur eines
Mit Kernel 2.6.26 ist der usbserial Patch nicht mehr nötig, da ist der usbserial-Bug endlich behoben. Damit funktioniert UMTS nun out-of-the-Box. Zu 2.6.25 kann ich keine Angaben machen, den habe ich Aufgrund von Ferien und Zwangsferien übersprungen. Des weiteren hatte ich nun keine Geduld mehr, auf Kabel zu warten und hab mir ADSL legen lassen. Wenigstens übernimmt mein Provider die Swisscom-Zwangsabgabe. Blöd nur, dass die mir kein Modem geschickt haben. Mein Dialog mit der Hotline: H: "Da giits ja nööööd! Wir haben Ihnen tatsächlich kein Modem zugeschickt. Haben Sie nicht zufällig ein anderes Modem rumliegen? Es kann bis 10 Tage dauern, bis Sie Ihr Modem haben." Ich: "Ja, ich hab eins, so ein Zyxel 630." H: "Oh je... na gut, ich werd das nun mit Ihnen zusammen einrichten." Ich: "OK, aber Sie werden wohl grad noch mehr stöhnen, wenn ich Ihnen nun sage, dass ich nur Linux benutze." H: "Ah, das ist super, ich benutz auch nur Linux. Aber ich glaube, für das Modem gibt's keinen Treiber..." Ich: *frickel* *frickel* Nach drei Stunden lief es unter Ubuntu, nach weiteren drei Stunden auch unter Gentoo. Faszinierend daran finde ich, dass es unter Ubuntu nur in einer PPP-over-ATM Konfiguration und Einwahl direkt durch pppd läuft, während es unter Gentoo nur mit PPPoE und rp-pppoe funktioniert, trotz ansonsten identischer Einstellungen. Thursday, 24. July 2008Wenn Server ausfallen...
...fluchen die Admins.
Es ist blöd, wenn ein Server nach einem Wartungsneustart (Kernelupdate) nicht mehr hochfährt. Es ist noch blöder, wenn er schlicht seine Festplatte nicht mehr findet. Richtig blöd wird's aber, wenn er die Festplatte nicht mehr findet, weil der Festplattencontroller scheinbar einen Defekt hat. Aber das ganze lässt sich noch toppen, wenn der Controller ausfällt, weil die Halteklammer des Northbridgekühlers etwas gar popelig befestigt ist, sich löst und vermutlich irgendwas am darüber befestigten Controller kurzschliesst. ![]() Nach Ausbau des Controllers ist mir auf jeden Fall diese gelöste Klammer ins Auge gesprungen. Und kurz nach Entfernung des Controllers löste sich tatsächlich auch der Kühler ab. Wenn da nicht der Controller genau über der Northbridge verbaut gewesen wäre, dann wär die Northbridge wohl durchgeschmort und der Server komplett futsch. Jetzt mal schauen, was der Lieferant meint... (Und nein, das ist nicht der Planetknauer-Server Friday, 18. July 2008Met 08
Und um heute noch etwas weiter sinnloses Zeugs zu schreiben:
Der Met ist unterdessen fertig und ausgesprochen fein geworden. Aber ich brauch noch immer Bügelflaschen!!! Friday, 18. July 2008SRF 08: Schlussakt
Endlich geht's weiter mit dem Reisebericht!
Anschliessend ging es mit der Fähre weiter ins hübsche Tallinn. Im Vorfeld wurden wir gewarnt, dass wir auf der Fähre nicht zum Schlafen kommen würden, da nur partyfreudige Schweden darauf anzutreffen wären, welche die günstigen Alkoholpreise ausnutzen würden. Aber nix war da. Ich hab extra die günstigste Fähre gebucht, damit sich auch jeder Schwede die Fahrt samt einer Flasche Vodka leisten könnte. Aber stattdessen waren da nur ein paar Familien mit Kindern und Rentner drauf. Alle nüchtern und um 23:00 im Bett, wohlgemerkt. Andererseits hatten wir aber auch nichts gegen eine Nacht richtig schlafen einzuwenden. Nach drei Tagen Stadtbesichtigung und hervorragendem Essen zu günstigen Preisen sind wir wieder per Fähre weiter, diesmal haben wir nach Helsinki übergesetzt. Helsinki ist auch ganz cool. In einer Stunde sieht man so viele Metalshirts wie man in der Schweiz pro Jahr zu Gesicht bekommt. Nach ein paar Tagen Helsinki und einem gelungenen Konzert des finnischen Retortenstar-TVShow-Siegers ging es per Flieger nach Stuttgart. Prompt wurden uns dort zwei EM-Autofähnchen in die Hand gedrückt (das war ein Dankeschön fürs Ausfüllen der Umfrage eines Doktoranden). Am Abend haben wir uns zur Schleyerhalle aufgemacht, wo noch der grosse Abschluss der Reise bevorstand: The hottest band of the world: KISS!!! Friday, 18. July 2008Effiziente Verwaltungen
Kurz nach meinem Umzug habe ich versucht, mich an meinem neuen Wohnort als Wochenaufenthalter anzumelden. Es hat geschlagene 6 Monate gedauert, bis ich einen Brief erhalten habe, dass ich mich innert der nächsten 3 Wochen anmelden soll.
Es geht doch nichts über eine effizient arbeitende Verwaltung Wednesday, 16. July 2008
Bitte keine .ch Geschrieben von Lukas
um
17:32
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Bitte keine .ch
Vor einiger Zeit begann die .ch meinen Briefkasten zu verstopfen. Blöd ist nur, wenn man die Morgenzeitung erst am Abend lesen kann, weil sie zu spät geliefert wird. Da ich sowieso die "News" bevorzuge (die scheint von allen Gratiszeitungen noch das meiste Niwoh zu besitzen), ist die .ch sowieso uninteressant für mich. Also hab ich einen Zettel an den Briefkasten gehängt, worauf steht, dass man mir bitte keine Zeitung hineinstopfen soll. Und siehe da: Es hat sogar funktioniert! Jetzt hängt an praktisch jedem Briefkasten vor unserem Haus ein ähnlicher Zettel. Mist, die Idee hätt ich patentieren sollen
Im Gegensatz zu den .ch-Lieferanten können die Spammer eines guten Dutzend lokaler Pizzerien dafür nicht lesen. Vielleicht sollte ich dagegen einen etwas schärferen Spamfilter installieren. Eine Selbstschussanlage wär eigentlich ganz cool. Nur: Wie bring ich die dazu, zwischen Amazon-Päckchen und Ansichtskarten auf der einen, sowie Rechnungen und Werbung auf der anderen Seite zu unterscheiden? Also doch nicht sooo cool. Friday, 11. July 2008FREEEEEEEEEEEIHEEEEEEEEEEEEEIT!!!
Endlich! Der Krieg ist vorbei!
Vor drei Wochen waren wir noch zu zehnt im Zimmer, letzte Nacht waren noch sechs übrig. Anscheinend eine blutige Sache... Thursday, 3. July 2008SRF 08: Das Festival
Von Mittwoch bis Samstag Nacht wurde praktisch nonstop Musik gespielt, meistens auf mehreren Bühnen gleichzeitig. Ich hatte Glück und musste nur eine kritische Überschneidung von Bands hinnehmen, welcher letztendlich Eläkeläiset zum Opfer fiel. Aber auch den finnischen Rentnern konnte ich noch rund 10 Minuten lang zuschauen.
Das Wetter war sensationell und beschehrte uns täglich 16h prallen Sonnenschein ohne irgend ein Wölklein am Himmel. Die Temperaturen waren sehr angenehm mit etwa 20°C im Schatten und gefühlten 30°C in der Sonne. Nur Nachts konnte es kalt werden, das Tiefste waren wohl frische 5°C. Da war's gut, dass ich Pulli und Jacke dabei hatte. Als krönender Abschluss des Tages gabs meinen hier abgebildten Topfavoriten: JUDAS PRIEST!!! Und wie! Rob Halford sang um Längen besser als vier Jahre zuvor an selbiger Stelle. Die beiden neuen Songs wirkten auch sehr solide, es war nur schade, dass grad mit Nostradamus eröffnet wurde. Das drückte schon etwas auf die Stimmung im Publikum. Aber alles in allem war's super. Nach einer kurzen Nacht von 3 bis 8 und einem Schweissbad im auf 50°C aufgeizten Zelt ging es am nächsten Tag natürlich ungebremst weiter. Nach einem kurzen Blick auf den "Guitar Onanist" (Zitat einer jungen schwedischen Schönheit) Joe Satriani ging ich lieber rüber zu Fastway. Danach war die Hauptbühne dran, wo Hammerfallsänger Joacim Cans mit seinem Chor "We Will Rock You" und die schwedische Nationalhymne zum Besten gab. Schliesslich war ja schwedischer Nationalfeiertag, von dem die Schweden zwar nicht wissen, wozu er gefeiert wird, aber hauptsache sie haben frei und dürfen saufen... Gleich darauf kam an selbiger Stelle das Ex-Kiss-Mitglied Ace Frehley und gab einiges seiner alten Band vom Besten. Eine prima Einstimmung auf spätere Ereignisse dieser Reise. Anschliessend gabs The Poodles bevor der hier abgebildete David Coverdale mit seinen Whitesnake die Bühne übernehmen durfte. Es war ein guter Auftritt, aber zwei Jahre zuvor als Headliner war's doch noch eine Spur mitreissender. Und das Fazit der Geschichte? Es war wieder ein super Festival! Zwar war der Sound abgesehen von der Hauptbühne etwas gar basslastig und der Gesang oft kaum zu hören, aber immerhin auf der Hauptbühne gab es kristallklare Musik. Das Essen war ebenfalls super, die täglichen Elch- und Wildschweinkebaps schmecken eben nach wie vor super gut. Die Leute waren alle super drauf, die Organisation hervorragend, die Infrastruktur sauber und knapp ausreichend dimensioniert. Wenn das Festival aber weiterhin wachsen sollte, werden mehr WCs benötigt. Ausserdem war's schon dieses Jahr vom Gedränge her an der oberen Grenze. Klar, es war auch das grösste Sweden Rock Festival bisher mit rund 42'000 Besuchern am Freitag. Thursday, 3. July 2008SRF 08: Das Vorspiel
Am Dienstag Mittag trafen wir in Sölvesborg auf dem Festivalgelände ein. Nach Aufbau des Zelts neben der Gruppe rund um den bereits am Vortag eingetroffenen Kuschi und einem ausgiebigen Picknick wurde erstmals die Arbeit der anderen Schweizer bewundert:
Auch dieses Jahr war wieder eine komplette Freakshow anwesend. Von Fledermaus- bis Weihnachtsmann gab's zahlreiche Kuriositäten und Skurilitäten zu bewundern. Schade, dass ich dei den beiden Mädels, welche abgesehen von zwei Kronkorken und etwas Klebeband oben ohne rumliefen, etwas zu langsam in der Bedienung der Kamera war und kein Bild schiessen konnte. Ob das nun am Whisky oder der optischen Ablenkung lag, lass ich jetzt mal offen Am Mittwoch begann das Festival und zum Auftakt habe ich mir u.a. die Auftritte von Korpiklaani, Astral Doors, Airbourne, Fatal Smile (die schon zwei Tage zuvor für DIO eröffnen durften), Sabaton und All Ends angesehen. Thursday, 3. July 2008SRF 08: Etappe Malmö
Natürlich war ich auch dieses Jahr wieder am besten Festival der Welt, dem Sweden Rock Festival. Dies wurde grad mit einer ausgiebigen Ferienrundreise kombiniert. Der eigentlich Plan war, den ganzen Juni über in Skandinavien rumzureisen und somit anstelle von EM-Trubel in zivilisierten Ländern Spass zu haben. Bekanntlich hat mir das liebe Militär da einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass nur etwa 2.5 Wochen Ferien draus wurden.
Die Reiseroute war Malmö, Sweden Rock Festival, Stockholm, Tallinn, Helsinki und Stuttgart. Als Transportmittel wurden Zug, Bus, Schiff, Auto und Flugzeug benutzt, letztendlich also alles, was sich irgendwie vorwärts bewegt. Die Jugendherberge ist zwar sehr klein und eng, bietet dafür ihren eigenen Charme und ist halt einfach etwas besonderes. Ausserdem ist sie sehr günstig und liegt direkt am Bahnhof. Am nächsten Tag fuhr uns die Schwedische Bahn direkt nach Sölvesborg, wo wir bereits erwartet wurden.
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