Sunday, 26. October 2008Paintball
Gestern waren wir Paintball spielen. Das hat ziemlich Spass gemacht, ist aber auch recht anstrengend. Schmerzhaft ist's eigentlich wider Erwarten nicht wirklich. Man erschrickt beim Treffer eher, als dass es weh tut. Ausser natürlich, man bekommt in den ersten paar Runden jeweils immer einen Treffer auf die gleiche Stelle. Mein linker Zeigefinger ist grad blau geschwollen, da ich innert weniger Minuten drei Treffer darauf bekommen hab. Also nicht wundern, wenn ich ein paar Buchstaben aus der Menge {rtfgvb} nicht tippe
In der ersten halben Stunde war mein Munitionsverbrauch allerdings recht hoch, da habe ich über 300 Paintballs verschossen. Danach musste ich mal nachkaufen, wobei die weiteren 300 Paintballs knapp weitere 90 Minuten gereicht haben. Für die letzte Runde wurde ich zwar von einer Kollegin noch rasch versorgt, dennoch musste ich da wegen "ausgeschossen" aufgeben. Seltsam an der Sache ist nur, dass die Idee von einem überzeugten Antimilitaristen aufgekommen ist. Allerdings hat Paintball auch recht wenig mit Militär zu tun. Militärdienst ist ja primär spassbefreites Büffeln von Disziplin, während Paintball für uns Amateure reines Ballern zum Spass ist. Friday, 24. October 2008Standbykiller
Der Tagesanzeiger berichtet über eine "Weltneuheit", den Standbykiller.
Lustig, eine einfache Variante davon habe ich schon seit Jahren im Einsatz: Kann ich mein Konzept trotzdem als Patent anmelden? Zur Konfiguration: An der hinteren Schiene hängen PC, Monitore, Verstärker und Gigabit-Switch. Der PC geht automatisch an, sobald er mit Strom versorgt wird. Das spart das Bücken zum Einschaltknopf unter dem Schreibtisch. Dieses Verhalten lässt sich bei jedem hinreichend neuen Rechner im BIOS-Setup konfigurieren. An der vorderen Schiene hängen die Ladegeräte von Handy und Ogg-Player (da mehr Dateien im Ogg/Vorbis- als mp3-Format drauf sind, nenne ich das Ding lieber beim treffenderen Namen), Laptop und WLAN-Access Point. Tuesday, 21. October 2008Firefox 3 und selbstsignierte SSL-Zertifikate
Vieles ist an Firefox 3 besser als an Firefox 2. Einiges ist anders und gewöhnungsbedürftig, aber deshalb nicht zwingend schlechter. Einiges ist aber eindeutig zur Katastrophe geworden. Mein Liebling hierbei ist der Umgang mit selbstsignierten SSL-Zertifikaten. Was da nun an Verrenkungen nötig ist, damit entsprechende Seiten (wie z.B. diese hier) wieder Erreichbar sind, ist unglaublich. Den dadurch entstehenden Sicherheitsgewinn erachte ich als minimal, die nötigen Arbeitsschritte für gelegentliche Internetuser hingegen für unüberwindbar. Daher eine kleine Anleitung in vier Bildern. Einfach immer dort klicken, wo der Pfeil hinzeigt:
Achtung! Fehler! Alarm! Problem! Na gut, machen wir mal eine Ausnahme. Ja, Ausnahme hinzufügen. Gut, nun das Zertifikat herunterladen. Und nun speichern. Es ist natürlich auch sinnvoll, hier erst auf "Ansehen..." zu klicken und das Zertifikate nochmals zu überprüfen. Anschliessend wird die Seite geladen. Wirklich kritische Dinge gibt es auf Planetknauer.net nicht. Da ich keine Bank bin, Eure Kreditkartendaten nicht abfrage etc pp. ist das Hinzufügen der Ausnahme wenig bedenklich. Bei e-Banking, Online-Shopping sowie sonstigen Dingen, bei denen es um Geld, personenbezogene, private oder Firmendaten geht, sollte man natürlich drauf achten, dass die Gegenseite ein gültiges Zertifikat einer offiziellen CA (Certificate Authority) verwendet. Dann erscheint auch diese Warnung nicht. Alles andere ist unseriös. Thursday, 16. October 2008Whole LOTTO Rosie
Das war ja eine regelrechte Lotterie beim Verkauf der AC/DC-Tickets. Und wie üblich hatte ich natürlich kein Glück im Spiel. Vielleicht braucht der Ticketcorner einen guten Admin, der ihnen eine performantere Serverlösung basteln kann (hey... ich such ja bald nen Job...). Die Seite war nämlich von 7:15 (mein erster Versuch) bis etwa 11:00 schlicht nicht erreichbar. Gemäss dem, was ich von Leuten gehört hab, die's über die Hotline versucht haben, ging auch dort nicht mehr.
Trotz der doch recht heftigen Beschränkung auf zwei Tickets pro Kreditkarte wurden aber doch zu viele Karten an raffgierige Arschlöcher (ja, anders kann man das nicht mehr ausdrücken... oder doch? Contest: übelstes Schimpfwort gesucht!) verscherbelt, denn unterdessen gibt's bei den bekannten Online-Auktionshäusern schon Karten zu Preisen von 600.- pro Stück. Also locker das sechsfache des Originalpreises. Mein Vorschlag: Die Verkäufer am Laternenpfahl beim Dorfpflatz aufknüpfen. Aber an den Eiern. Saturday, 11. October 2008Flugreisen
Ich hab grad ein paar lustige Pilotenfunksprüche zugeschickt bekommen. Hier ein paar Perlen davon:
Sowie die vermutlich schon bekannten Sprüche der Quantas-Mechaniker:
Aber eine Flasche Wasser darf ich aus Sicherheitsgründen nicht in den Flieger nehmen. Ja ne, is klar, ey! Friday, 10. October 2008Insel zu verkaufen
Ich hab so gerüchteweise gehört, dass es im Nordatlantik eine hübsche kleine Insel zu kaufen gäbe, nachdem ihr Besitzer aufgrund der Immobilienkrise den Bankrott erklären musste. Wär auch echt ein Schnäppchen, für 4 Milliarden Euro ist man dabei.
So, jetzt brauch ich nur noch eine Bank, welche mir eine Hypothek über den genannten Betrag ausstellt. Allerdings wär's wohl eine Subprime-Hypothek, da ich aufgrund meines Einkommens schwerlich die Zinsen bezahlen könnte. Allerdings ist eine Insel mit über 100'000km2 doch sicher eine erstklassige Sicherheit. Tuesday, 7. October 2008
Marienkäferplage Geschrieben von Lukas
um
16:02
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: ich
Marienkäferplage
Sie sind ja herzig (sagt man... für mich sind's einfach Käfer...) und sollen Glück bringen. Aber sooo viel Glück hab ich nun auch nicht nötig, dass da ein ganzes Dutzend von den Viechern von heute auf morgen anfangen muss, in meiner Wohnung rumzuhocken
Wenigstens lassen sie sich rausschmeissen, ohne dass man sie töten muss. Thursday, 2. October 2008Elvis lebt!Wednesday, 1. October 2008Agent 00-nix
Jetzt brauch ich wohl doch noch einen Account bei Facebook. Dann hab ich Chancen auf eine Karriere beim britischen Geheimdienst. Bekanntlicherweise ist es immer besser, Teil der Überwacher als der Überwachten zu sein.
Hauptsache, meine Personaldaten gehen ihnen dann nicht verloren. Ob sich die Engländer in Sachen Datenschutz wohl bei PWC beraten lassen? |
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