Wednesday, 27. May 2009Atze DetzeTuesday, 19. May 2009Eishockey-WM 2009
Zugegeben: Ein grosser Fan von Passivsport bin ich ja nicht. TV und Zeitung kann ich anderes abgewinnen und Stadien gefallen mir vor allem als Konzertarenen. Zumindest bis Anfang April, denn da bin ich über ein Stelleninserat gestolpert, worin ein Informatiker für die Technik-Koordination und den Helpdesk an der Eishockey-WM gesucht wurde. Na klar, grad mal beworben. Keine 6h später klingelt das Telefon, ob ich denn am nächsten Tag Zeit hätte für ein Vorstellungsgespräch. Und kaum war ich von diesem Gespräch zurück daheim, bekam ich auch schon die Zusage, um am nächsten Werktag anfangen zu können. Ja, so muss das sein. Schnell und unkompliziert
Friday, 15. May 2009iSCSI-Spielereien mit Debian und Ubuntu
In einer der letzten Ausgaben des Linux-Magazins war ein Artikel über Fileserver und iSCSI drin. iSCSI ist ein Protokoll, welches SCSI-Befehle über TCP transportiert. Man kann damit also Massenspeicher übers Netzwerk verwenden. Eine sehr interessante Sache. Leider ist der Linux-Magazin-Artikel ausgesprochen unvollständig und geht nur auf die Clientseite ein. Wie also bau ich meinen eigenen iSCSI-Server?
Das Gentoo-Wiki hilft hier mal wieder mit einer simplen Anleitung aus der Patsche. Nun gilt es nur noch, diese auf Debian/Ubuntu anzupassen. Mein iSCSI-Target (Server) läuft auf Debian Lenny, da braucht's folgende Pakete: aptitude install iscsitarget iscsitarget-modules-$(uname -r) Danach wird die zu exportierende Festplatte in der Datei /etc/ietd.conf definiert: Target iqn.2009-05.com.example.debianhost:storage.disk1 Und anschliessend der Dienst gestartet: sed 's/false/true/' -i /etc/default/iscsitarget Auf der Clientseite braucht's nur die Installation des Pakets open-iscsi sowie dessen Anpassung. Die Datei /etc/iscsi/initiatorname.iscsi bekommt folgenden Inhalt: InitiatorName=iqn.2009-05.com.example.debianhost:storage.disk1 Ausserdem wird das zu benutzende Netzwerk-Interface definiert: ifconfig eth0 Danach wird open-iscsi gestartet mittels /etc/init.d/open-iscsi start Nun kann man nach Targets suchen, sie einbinden, mounten, nutzen, wieder aushängen... wofür man es halt auch immer nutzen will: iscsiadm -m discovery -t st -p 192.168.0.6 -P 1 Coole Sache, da muss ich auf jeden Fall noch weiter mit rumspielen Wofür ich das nun abseits eines Servers brauchen könnte? Nun, z.B. kann ich eine DVD ins Laufwerk meines Desktop-Rechners legen und sie dann über WLAN auf meinem Netbook abspielen (sofern die Bandbreite ausreicht... was noch zu testen wäre). Wednesday, 13. May 2009Verdammte Trötzel-PCs
Mein Server ist zwar noch keine zwei Jahre alt, aber dass PCs in ein ausgesprochenes Trötzelalter geraten können, war mir noch nie so bewusst wie heute: Erneut ist mir eine Festplatte ausgestiegen (diese verdammten Seagates!!! Sobald die 2TB-Generation da ist, steig ich wieder auf Samsung um!). Na gut, kein Problem, ist ja alles RAID-1. Also Platte raus. Ein Plattenwechsel bedeutet aber: Runterfahren, rausnehmen, hochfahren.
Hmmm... OK! Bei der Gelegenheit kann ich ja grad noch ein Kernel-Update machen und die Netzwerk-Konfiguration anpassen. Ich möchte ein gebridgtes OpenVPN einsetzen, wofür ich also mein lokales Netzwerkinterface in eine Bridge integrieren muss. Unter Gentoo an sich kein Problem, die genaue Vorgehensweise steht in der /etc/conf.d/net.example drin. Diese wurde rasch angepasst, während der neue Kernel (2.6.29.2, bislang lief 2.6.29.1, ergo ein an sich gefahrloses Minor-Update) durchkompiliert wurde. Danach wurde die Kiste runtergefahren, Platte rausgenommen, wieder hochgefahren, angepingt, nie Antwort erhalten. Jaaa, man kennt das ja, bestimmt hab ich mich irgendwo in der Netzwerk-Konfiguration vertippt. Also Monitor und Tastatur angeschlossen und ans lokale Debuggen gemacht. Und da zeigen sowohl brctl wie auch ifconfig, ebenso die Link-Status-LEDs an Netzwerkkarte und Switch, dass alles in bester Ordnung sei. Dennoch geht gar nix über br0 raus. Na schön, die Bridge wieder abgerissen und die Netzwerkschnittstelle normal betrieben. Immer noch tot. Na gut, da wird wohl zufällig die Onboard-Netzwerkkarte der Platte über den Jordan gefolgt sein. Aber das ist kein Problem, 100MBit-Karten hab ich wie Sand am Meer rumliegen. Eingebaut, hochgefahren, konfiguriert. Und wen wundert's? Natürlich ging kein Mucks raus über die Karte. Aber der Switch sagt: "doch, doch, ich hab ne 100MBit-Verbindung". Langsam wurde ich ärgerlich. Könnt's an Switch oder Kabel liegen? Folglich hab ich meinen Laptop geholt und anstelle des Servers angeschlossen. Die Infrastruktur zeigte nach kurzem Test ihre absolute Funktionstüchtigkeit. Also hab ich ein faules Ei von Ersatzkarte erwischt? Man weiss ja nie, folglich nächste Karte rein. Test natürlich negativ. Hmmm, OK, nächste Karte? Negativ. Karte in anderen PCI-Slot? Negativ. Nochmals die interne Karte? Heee, hoppla, geht wieder? WTF??? Bridge-Konfiguration? Na einwandfrei. Nach einem Reboot? Einwandfrei. So ganz nebenbei bemerkt: Das WAN-Interface zum ADSL-Router funktionierte die ganze Zeit ohne zu mucken. Na wie auch immer: Ich hab jetzt eine Stunde lang sinnlos rumgebastelt um ein durch den Computer selbständig generiertes Problem zu beheben, das sich ebenso selbständig gelöst hat, wie es entstanden ist. Arschloch-PC. Scheiss Trötzelkind (das Drecksding hat bei mir einen akuten Anfall von Koprolalie hervorgerufen). Nächstes Mal fliegt er echt zum Fenster raus! Sunday, 3. May 2009Geek oder Messi?
Auf welchen der beiden Typen weisst der Umstand, dass ein 5-Port-Switch für die Vernetzung aller netzwerktauglichen Geräte in meiner Wohnung nicht mehr ausreicht, wohl eher hin? Ich hab mir jetzt nen 8-Port-Switch gekauft, da ist wenigstens wieder reichlich Platz frei. Vor allem, wenn ich den 5-Port-Switch ebenfalls im Netzwerk integriert lass
|
Statische SeitenSucheBlog abonnierenGetaggte Artikel arbeit Big Brother Computer datenschutz ferien Festival fotos Freizeit Freunde Gesellschaft hardware howto ich internet Konzert Küche Life's a Bitch linux lizenz Met Microsoft militär Musik News Paranoia Politik Reisen Schweiz server sicherheit Software Spass Sport Technik virtualisierung Wirtschaft zürich övStatistikenLetzter Artikel: 10.05.2012 17:42
293 Artikel wurden geschrieben
67 Kommentare wurden abgegeben
|

