Thursday, 30. July 2009Horizonterweiterung
Nachdem mein 17" TFT nun doch endgültig den Geist aufgegeben hat (draufschlagen vorm Einschalten hat zuletzt nur noch ein Bild für 10 Minuten pro Tag bewirkt), habe ich als Ersatz ein schönes 24" Gerät gekauft. Damit hat sich mein Horizont doch glatt um 7" erweitert. Sehr hübsch, soweit gefällt mir das Gerät. Höhenverstellbar, 1920x1200 fehlerfreie Pixel, alle nötigen Eingänge (auch wenn ich mich Frage, wie so eine Auflösung über VGA angesteuert werden soll), soweit ein klares Bild. Scheint eine gute Investition gewesen zu sein, jetzt sollte er nur länger als 37.5 Monate funktionieren.
Bei dieser Gelegenheit habe ich auch grad mein ältestes noch in Betrieb befindliches Gerät getauscht: Meinen uralten USB 1.1 Hub. Seit einiger Zeit hat er den Bootvorgang verzögert und den Kernel zu vielen Meldungen der Art "hub 2-3:1.0: Cannot enable port 5. Maybe the USB cable is bad?" bewegt. Jetzt werkelt ein schnellerer USB 2.0 Hub an seiner Stelle, was den grossen Vorteil hat, dass ich mich für USB-Sticks nicht mehr zu den Frontbuchsen des PCs strecken muss. Tuesday, 28. July 2009
Huch, die Post ist ja kundenfreundlich! Geschrieben von Lukas
um
15:46
Kommentare (0) Trackbacks (0) Huch, die Post ist ja kundenfreundlich!
Wenn ich schon immer darüber meckere, dass die Post meine militärischen Sendungen nicht zufriedenstellend befördert, so muss ich sie wenigstens dann loben, wenn sie bei meinen privaten Sendungen sehr kulant und extrem kundenfreundlich reagiert:
Neulich hab ich einen Paket verschickt. Ich habe es am Schalter aufgegeben, es wurde frankiert, ich habe das Porto bezahlt und gedacht, dass die Sache somit gut sei. Später hat sich der Empfänger gemeldet, dass er CHF 6.- Porto beim Empfang bezahlen musste. Ich hab gestern die Post angerufen und die Situation geschildert. Die Dame am Kundendienst hat mir als Entschädigung das Porto zurückzahlen lassen. Schon heute Morgen habe ich tatsächlich einen entsprechenden Betrag in Briefmarken im Briefkasten gefunden, mit handgeschriebener Grussnote der Bearbeiterin. Das ist doch wirklich Klasse! Thursday, 23. July 2009Happy Birthday: Ode an den Raubgesang
Hier mal ein anschauliches Beispiel über die krankhafte Perversion unserer aktuellen Urheberrechtsgesetzgebung. Diese sieht nämlich vor, dass ein Werk bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers urheberrechtlich geschützt bleibt. Dies hat zur Konsequenz, dass man bekannte Lieder eigentlich gar nicht singen dürfte.
Als Beispiel, wieso das bescheuert ist, ziehe ich jetzt mal das allseits bekannte Liedchen "Happy Birthday" heran, dessen Neuinterpretation auf kaum einer Geburtstagsfeier fehlt. Geschrieben wurde das gute Stück gemäss Wikipedia 1893, die Co-Komponistin ist 1946 verstorben. Somit geniesst diese unterdessen satte 116 Jahre alte Komposition weiterhin urheberrechtlichen Schutz, welcher bei uns erst 2016, also nach 123 Jahren, auslaufen wird. Somit ist es hier noch für die nächsten 7 Jahre ein krasser Urheberrechtsverstoss (Raubsingen!!!), wenn man das Lied öffentlich aufführt. Natürlich könnte man sich nun überlegen, nach der nächsten Geburtstagsfeier der SUISA ein Meldeformular zu senden und anzufragen, was denn die einmalige nichtkommerzielle Verwertung und Aufführung vor ca 40 unfreiwilligen Zuhörern (geschätzte durchschnittliche Belegung einer Bar) denn so kosten würde. Und ob es mehr kostet, wenn man den Text auf englisch, deutsch, französisch und italienisch zum Besten gegeben hat. Ein weiterer interessanter Aspekt ist ja, dass der Glückwunschtext letztendlich als Copyrightverletzung entstanden ist! In Australien ist man übrigens schon etwas konsequenter: Da kann man tatsächlich fürs Singen gebüsst werden. Nicht wegen versuchter Körperverletzung, wie man vielleicht hätte erwarten können, nein, tatsächlich wegen raubsingender Copyrightverletzung! Monday, 20. July 2009
Der Staat will wieder schnüffeln Geschrieben von Lukas
um
16:01
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: Gesellschaft, Life's a Bitch, Paranoia, Politik, Schweiz, sicherheit, Spass
Der Staat will wieder schnüffeln
Da werden doch Erinnerungen an die Kindheit wach: Die Mauer ist gefallen, die DDR-Stasi-Archive wurden geöffnet... und in den ach so guten und freien westlichen Ländern wie der Schweiz hat man festgestellt: Hey, unsere Geheimdienste waren ja gar nicht besser! Auch hierzulande wurde geschnüffelt bis die Nasenscheidewände kollabiert sind.
Wer das Thema bislang verschlafen hat, dem empfehle ich diese perfekt aufbereitete und kommentierte Linksammlung. So, und was soll ich als nächstes tun? Nen vServer in Holland oder Schweden mieten und all meinen Traffic da drüber laufen lassen? Oder mich lieber gleich in die nächste Klappsmühle einsperren lassen, damit die mich die nächsten 50 Jahre unter Drogen setzen, so dass ich die abstrusen Vorgänge in dieser Welt nicht mehr mitbekomme? Wednesday, 15. July 2009Kaffeedrehscheibe Schweiz
OK, nun ist mir klar, warum in der Schweiz so ein Kaffeefaschismus herrscht. Schliesslich ist die Schweiz DAS internationale Zentrum für Kaffeehandel.
Dass die Schweiz ein Knotenpunkt des internationalen Drogenhandels ist, war ja schon längst bekannt. Nur dass es so schlimm ist, das sprengt doch alle Vorstellungen... Über den Schock brauch ich erst mal eine Tasse feinen Grüntee. Sunday, 12. July 2009
Die Schweiz hat jetzt eine Piratenpartei Geschrieben von Lukas
um
19:44
Kommentare (0) Trackbacks (0) Die Schweiz hat jetzt eine Piratenpartei
Sehr schön, dann muss ich bei der nächsten Parlamentswahl also doch nicht eine leere Freie Liste einwerfen
piraten-partei.ch Interessanterweise schreibt die NZZ darüber - und das sogar sehr sachlich. Damit hebt sie sich positiv aus der Masse der traditionellen Medien hervor, welche über Piratenparteien schreiben. In Deutschland ist ja Piratenpartei-Bashing voll in Mode (was natürlich erst recht ein Grund für deren Wahl ist). Saturday, 11. July 2009Leute mit Musikgeschmack
Nanu, in meiner Nachbarschaft gibt es doch noch Leute mit Musikgeschmack? Jetzt hör ich schon zum dritten Mal diese Woche leise Klänge, die eindeutig nach Journey tönen, aus dem Nachbarshaus. Es ist zwar immer das gleiche Lied, nämlich "Don't Stop Believin'". Aber das ist schon mal ein ganz gewaltiger Fortschritt, insbesondere verglichen mit lauten lateinamerikanischen Rhytmen an Wochenendmorgen, die ich lieber durchschlafen würde.
Saturday, 11. July 2009Bang Your Head
Langsam aber sicher kommen wir zum Ende der Geschichte. Aber wenn eine gelungene Reise mit einem guten Festival beginnt, kann man sie auch mit einem guten Festival ausklingen lassen. So habe ich mich in Stockholm also statt in den Flieger nach Zürich in den Flieger nach Stuttgart gesetzt. War total langweilig. Obwohl unsere Obrigkeiten ja ständig von der wahnsinnigen Terrorgefahr beten, war kein einziger Terrorist an Bord. Keine Entführung, keine Bomben, einfach nichts. Doof
Damit waren auch meine Ferien zu ende, am nächsten Tag wurde ich nach Hause gefahren und durfte mich erst mal durch einen riesigen Berg Wäsche kämpfen Saturday, 11. July 2009Kajakfahren in Stockholm
Nach 9 Tagen Training für die Beine war es an der Zeit, wieder mal was für die Arme zu tun. So suchten wir uns in Stockholm einen guten Verleih für Wassersportgerät und mieteten kurzerhand ein Kajak. Es handelte sich dabei um ein Kajak für zwei Personen, das wir dann vollstopften mit Campingaccessoires, Kleidern und Essen, um dann auf eine weitere Reise zu gehen. Die Leute vom Verleih waren wirklich sehr freundlich. Wir durften das Kanu für die drei Tage nicht nur zum Preis einer Week-End-Rate haben (was wesentlich günstiger als zwei oder sogar drei Einzeltage ist), sie stellten auch noch das ganze Büro auf den Kopf um eine optimale Karte für unsere Route zu finden und gaben uns zuletzt den Inhalt ihres Kaffeewasserkanisters mit. Aus diesem Grund erlaube ich mir an dieser Stelle etwas Schleichwerbung
Mit etwas Übung schafften wir es dann auch mit der Zeit, das Kanu einigermassen auf Kurs zu halten. Das nützte uns aber nicht viel, da wir gleich im ersten Kanal falsch abbogen. Dadurch fuhren wir erst quer durch Stockholm, was aber gar nicht übel war. Stockholm vom Wasser aus zu sehen ist durchaus faszinierend. Da bekommt man Stellen zu Gesicht, die man zu Fuss nicht erreichen kann! Ob der König wohl Freude gehabt hätte, wenn wir das Zelt in seinem Garten aufgeschlagen hätten? Wir gingen nicht davon aus, daher legten wir in der ersten Nacht doch lieber an einer Halbinsel gegenüber von Schloss Drottningsholm an. Am nächsten Tag paddelten wir weiter bis uns Arme und Rücken schmerzten. So beendeten wir die Reise auf einem Landstück, das von einem markanten Hügel geprägt wurde. Von da oben gab es eine herrliche Aussicht auf Stockholm Leider gab es das einzig ebene Stück Boden erst rund 50m über dem Wasser, so dass wir das Zelt doch lieber auf abschüssigem Gelände aufschlugen. Das führte halt dazu, dass wir alle zwei Stunden aufwachten und wieder einen Meter hochkriechen mussten. Zuletzt war wieder die Heimfahrt angesagt. Letzendlich absolvierten wir nur eine halb so grosse Strecke wie geplant. Die Vermieter meinten so, ach, 10km pro Stunde schafft Ihr locker... ja, dafür waren wir wohl doch noch zu sehr Anfänger Vielleicht fragt sich der Leser nun, wieso da im Gegensatz zu den letzten Beiträgen nur Text und keine Bilder sind. Das ist ganz einfach, ich liess meine Kamera lieber im Trockenen. Einerseits wäre es mit dem Zweierkajak durchaus möglich, eine Eskimorolle durchzuführen. Allerdings müsste man dafür die Bewegung koordinieren. Andererseits sei so ein Zweierkajak aber auch praktisch unkenterbar, das hätten bislang nur zwei Instruktoren mal geschafft, weil der eine mal eine Eskimorolle demonstrieren wollte und der andere das nicht so ganz mitbekommen hat. Soweit unser Verleiher. Aber item, Nik hat etwas rumgeklickt, leider hat er mir seine Bilder noch nicht geschickt. Da kommt also noch was hier rein. Vielleicht. Saturday, 11. July 2009Midsommar
Weiter geht's mit meinem Reisebericht:
Elchfleisch ist noch etwas feiner als Rentierfleisch. Es ist zarter und hat überhaupt keine der negativen Aspekte, welche Wildfleisch haben kann. Es ist also nicht nur als Kebap verarbeitet an Festivals sondern auch in normaler Küche eine exzellente Speise! Wednesday, 8. July 2009Trekking in Lappland
Wie schon fast üblich war ich auch dieses Jahr der Meinung, dass sich eine Reise von über 1000km "nur" für ein Festival (auch wenn es meiner Meinung nach das beste der Welt ist) nicht wirklich lohnen. Da musste folglich noch mehr her. Mit der Idee, in der Wildnis Schwedens wandern zu gehen, stand ich offensichtlich nicht ganz alleine da, kurzum fand sich da genügend Begleitung, um das zu realisieren. Doch 1000km sind einfach nicht genug, so dass nochmals rund 1500km dazugezählt wurden. So fuhr ich nach dem Festival erst 500km weit nach Stockholm, wo wir im Studentenwohnheim Lappis (das ich schon von 2006 kenne) ein erstes Basislager aufschlugen. Die nächsten zwei Tage machte ich noch einige notwendige Besorgungen, z.B. eine neue Trekking-Hose, auf deren Etikett steht übrigens explizit drauf, dass sie mückenstichfest sei. Interessant war die Auswahl im Laden. Es gab genau 3 Hosen in meiner Grösse (geschätzter Anzahl ausgestellte Modelle: 200 Stück). Eine war zu klein, der ganze Rest irgendwo zwischen zu gross und viel zu gross. Ob die Schweden wohl alle breite Wikingerhüften haben, um ihre breiten Wikingerschultern zu tragen? Ist mir zwar nicht so sehr aufgefallen
Knapp aus dem Zug gestolpert begaben wir uns dann mit je 27-30kg Gepäck auf dem Rücken auf den Kungsleden, den berühmten Fernwanderweg. Unser Ziel war eigentlich der Kebnekajse, der höchste Berg in Lappland. Anschliessend sollte die Wanderung nach sieben Tagen in Nikkaluokta enden. Und wir haben tatsächlich noch unseren ersten Elch zu Gesicht bekommen! Nach einer Nacht im Hotel führte die Reise vorerst wieder zurück nach Stockholm. Mehr demnächst. Thursday, 2. July 2009SRF09: Das Festival
Auch dieses Jahr war das Sweden Rock Festival wieder hochkarätig bestückt mit hartfelsigen Spitzenmusikern. Leider war das Wetter dieses Jahr nicht ganz so toll wie all die Jahre zuvor, was es bislang zu heiss und trocken war, war es dieses Jahr zu kalt und windig. Nachts sanken die Temperaturen sogar unter Null! Welch Glück, dass ich den warmen Schlafsack dabei hatte. Ebenfalls grosses Glück, dass ich in meine Trekkingklamotten auch Kappe, Handschuhe und Schal eingepackt hatte. Somit konnte mir der kalte Wind zwar wenig anhaben. Allerdings war nach den Konzerten die Partystimmung wesentlich frostiger als die Jahre zuvor, so dass ich zuletzt eher Mühe hatte, meinen Whisky an den Mann zu bringen. Und das in Schweden! Man stelle sich das nur mal vor...
Am Freitag ging es natürlich gleich wieder früh los, erst mit dem Kanadier Thor, danach Jon Oliva's Pain, bevor mit Marillion etwas ruhigere Früchte serviert wurden. Leider begann es nun auch richtig zu regnen, so dass ich mich mal wieder mit Elchkebap ausrüstete und mich ins unter ein trockenes Zeltdach setzte. Anschliessend war Lita Ford an der Reihe, bevor Demon spielten. Danach ging ich zurück zum Campingplatz um ordentlich zu Essen. Das war eine gute Entscheidung, denn kaum hatte ich das Zelt erreicht, begann es wie aus Kübeln zu giessen. So verpasste ich zwar UFO bzw Kamelot, dafür war ich im Trockenen, um den Abend in Angriff zu nehmen. Und wie üblich war wieder eine Unmenge an Freaks unterwegs: Von links nach rechts: Furchtloser Wikinger ohne Kälteprobleme; Tommy-Thayer-Verschnitt; Leute mit rosa Vorhängen am Partyzelt und Swimmingpool darin; Mister Black Sabbath; arabische Scheichs mit Alkohl in der Hand; fast typischer Glamrocker, lediglich Cowboy-Stiefel und -Hut sowie das am Hintern hängende Tüchlein fehlen Thursday, 2. July 2009SRF09: Vorspiel in Lund
Natürlich stand auch dieses Jahr wieder eine Reise ans Sweden Rock Festival an. Dieses Jahr sollte es jedoch mal ein etwas grösserer Trip werden. Geplant war erst das Festival zu besuchen, anschliessend in Lappland wandern zu gehen, danach Midsommar feiern und etwas Kajak fahren. Zuletzt sollte noch das Bang Your Head Festival der Reise die Krone aufsetzen. Gesagt getan, doch eins nach dem anderen:
Am nächsten Tag stand dann schon die Reise in Richtung Sölvesborg an. Thursday, 2. July 2009Neues Heim, Glück allein
Nicht für mich, nur für die Webseite. Die ist jetzt auf einen neuen Server umgezogen und wird da als einzige Domain und nur von mir alleine administriert. Ich hoffe mal, dass damit die ewigen Ausfälle der letzten Zeit ein Ende haben. Dickes Sorry an alle, die im Juni drauf zugreifen wollten oder mir eine Email zu schicken versuchten.
Demnächst gibt's hier auch die Erzählungen, was ich denn anstelle einer sofortigen Serverreparatur so getrieben habe |
Statische SeitenSucheBlog abonnierenGetaggte Artikel arbeit Big Brother Computer datenschutz ferien Festival fotos Freizeit Freunde Gesellschaft hardware howto ich internet Konzert Küche Life's a Bitch linux lizenz Met Microsoft militär Musik News Paranoia Politik Reisen Schweiz server sicherheit Software Spass Sport Technik virtualisierung Wirtschaft zürich övStatistikenLetzter Artikel: 10.05.2012 17:42
293 Artikel wurden geschrieben
67 Kommentare wurden abgegeben
|

