Sunday, 24. October 2010Armee vs Informatik
Oh ja, noch einer zur besten Armee der Welt:
Ueli will jetzt Millionen bei der Informatik sparen. Wie er das anstellen will, ist mir ein Rätsel. Die Armee hat nämlich bekanntlich keine Informatik! OK, ein paar EAPS (Einzelarbeitsplatzsysteme), d.h. billige Notebooks in einer dicken Transportkiste, aber damit hat es sich dann schon so langsam. Das derzeitige, inexistente Informatiksystem muss so beschissen sein, dass sie es ja nicht mal schaffen, eine Adressänderung korrekt an alle nötigen Stellen zu kommunizieren. Meinen Sonntagswachthaftbefehl haben die Deppen z.B. an die falsche Adresse geschickt. Im Prinzip sollte ich verneinen, den Wisch je erhalten zu haben. Und die für das FIS Heer vers(ch)enkten 800 Mio CHF können ja nicht als Investition in die Informatik gelten. Das war lediglich eine versteckte Subvention für unfähige Informatikdienstleister mit guten Beziehungen zu hohen Offizieren. In anderen Ländern würde man ja von Korruption reden... Sunday, 24. October 2010Kleine Statistikaufgabe
Angenommen, eine Kompanie habe einen Bestand von 100 Stück Kanonenfutter (Bestand 100, Anwesend 100, Abwesend 0). Jedes Jahr gibt es drei Wochen WK, d.h. an zwei Wochenenden muss sie das Wachtlokal mit je 6 Pechvögeln bestücken. Angenommen, jeder Soldat leistet 8 WKs, wie gross ist dann die Warscheinlichkeit, dass er:
Bonusfrage: Wie gross ist die Warscheinlichkeit, dass er in seinem vierten WK zum dritten Mal das Wochenende gestrichen bekommt? Wer die Lösung weiss, darf sich eine Ananas nehmen, und diese meinem Vorgesetzten dorthin schieben, wo keine Sonne scheint. Wer die Lösung nicht weiss, darf das mit der Ananas von mir aus ebenfalls machen. Oh und wer jetzt meint, so von wegen es wird ja primär zur Sonntagswacht verurteilt, wer ein Urlaubsgesuch einreicht: Ich hab lediglich in meinem letzten WK ein Urlaubsgesuch für 2h früher abtreten an einem Montag eingereicht, um ein Buch in der Unibibliothek abholen zu können. Also wohl weit unter Durchschnitt. Und für dieses Gesuch hab ich meine Strafe ja bereits abgesessen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass für meinen nächsten WK weniger als 6 Nasen ein Urlaubsgesuch eingereicht haben. Und wer sich fragt, ob diese Sonntagswacht irgend einen Sinn habe: Nein, hat sie nicht. Es ist pure Schikane. Wir machen da nur Einlasskontrolle (ohne Waffe) und am Wochenende will üblicherweise auch kein Schwein in die Kaserne. Sunday, 24. October 2010Airbag für den Kopf
Wie schnell aus fiktiven Erfindungen Realität werden kann, sieht man mal wieder an diesem geekigen Accessoire wie dem Airbag für den Kopf. Kürzlich habe ich das Buch Snow Crash gelesen, worin der Author das genau gleiche Prinzip beschreibt. Im Buch wird der Airbag zwar nicht wie in der realen Erfindung von Velofahrern sondern von skateboardfahrenden Kurieren getragen. Aber letztendlich ist das Funktionsprinzip identisch.
Geekig ist das Ding nicht nur, weil es per USB aufladbar ist. Allerdings bleib ich bei meinem guten, alten Velohelm, denn der hat den Vorteil, dass nicht genau dann, wenn man auf die Schnauze fliegt, die Batterie zufällig leer ist. Friday, 22. October 2010Das Rauchverbot ist ja sooo böse!
An dieser Statistik dürften die ganzen Rauchverfechter erstmal was zu kauen haben
Friday, 15. October 2010
Motivation à la Armee Geschrieben von Lukas
um
08:24
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: militär
Motivation à la Armee
Zitat Andre Blattmann
Wer gute Arbeit geleistet hat, erhält bei uns keinen Bonus, sondern ein Schulterklopfen. Jaaaaaaa geeeenaaaau! Oder man drückt ihnen wiederholt so oft Sonntagswacht auf, bis sie sowas von total angepisst sind und sich weigern, auch weiterhin gute Arbeit zu leisten. Monday, 11. October 2010Schon gewusst?
Die Russen haben für ihre Armee aufblasbare Waffen.
Und unsere Armee ist gemäss meiner Einschätzung primär ja auch eine Furzidee und besteht mehrheitlich aus heisser Luft und aufgeblasenen Typen. Tuesday, 21. September 2010Backups
Neulich bin ich mal gefragt worden, wie ich Backups mache. Die Antwort: Mit einem relativ simplen Cron-Skript und rdiff-backup per SSH auf den Fileserver. Das gibt ein schönes inkrementelles Backup, bei dem man beliebig weit zurückgehen kann, allerdings behalte ich nur die Daten der letzten zwei Monate. Rdiff-Backup braucht relativ wenig Rechenleistung, Bandbreite und Speicherplatz und funktioniert auch hervorragend über's Internet. Wird das Cron-Skript häufig genug aufgerufen, emuliert dieses Backup recht gut das Verhalten von Apples Time-Machine. Nachteilig ist lediglich, dass es in meinem Fall ein vom Clienten initiiertes Backup ist. Solange der zu sichernde Rechner die Daten auf den Backup-Server schreibt, ist ein Backup nicht sicher vor Manipulationen. Besser wäre es, wenn der Server vom Clienten lesen würde. Nur bräuchte der Server dann root-Login auf dem Clienten, was auch nicht unbedingt der Sicherheit förderlich ist...
Folgendes muss man auf dem Server einrichten:
Und so schaut mein Skript aus: #!/bin/bash Was bedeuten nun all die Variablen unter "Settings"?
Monday, 20. September 2010
Nur um mal wieder eins klarzustellen Geschrieben von Lukas
um
17:10
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: Gesellschaft, Politik
Nur um mal wieder eins klarzustellen
Amokläufer sind jung, männlich, Computerspieler und Mitgliedschaft in einem Schützenverein spielt keine Rolle. Gell, Frau Allemann.
Oh, und natürlich hören sie Heavy Metal (d.h. Slipknot und Marilyn Manson... was ich persönlich ja beides eher unter "Lärm" denn "Metal" einstufen würde). Und sofern sie Schweizer sind, benutzen sie ihre Dienstwaffe. Thursday, 9. September 2010Tee vs Vuvuzela
Trööööööööööööööööööööööööööööt!
![]() Der daraus zu machende Tee soll angeblich genau so wirken, wie wenn einem zwei professionelle Vuvuzela-Bläser aus nächster Nähe in beide Ohren gleichzeitig tröten. Ausprobieren möchte ich das nicht Saturday, 21. August 2010Hier folgt wieder ein Lehrstück in Sachen
Wie macht man unbequeme Menschen mundtot. Die Sache gilt's wohl weiter zu verfolgen. War ja nur eine Frage der Zeit.
Update: Schweden hat anscheinend einen Fetzen Restunabhängigkeit von den USA wiedergefunden und den Haftbefehl zurückgezogen. Vermutlich war das dieselbe Art "Vergewaltigung" wie bei der Israelin neulich. Kein Wunder, hellblond wie Assange ist, kann man ihn durchaus für einen Schweden halten. Saturday, 21. August 2010Serverzurückgebastel
mod_gnutls hab ich wieder durch mod_ssl ersetzen müssen. Grund:
[Tue Aug 17 09:21:32 2010] [notice] Apache/2.2.9 (Debian) mod_gnutls/0.5.1 configured -- resuming normal operations Und die letzte Zeile wiederholt sich dann, bis das Logfile die Festplattenkapazität gesprengt hat. Dauert bei den paar freien GB auf dem vserver so ca 20 Minuten... Saturday, 21. August 2010Mal wieder die liebe SBB
Gestern war ich bei einem Kollegen zu Besuch. Der wohnt ausserhalb der Gültigkeit meines ZVV-Abos, also mal kurz versucht ein Anschlussbillet im Zürcher HB zu lösen. Wenn das denn so einfach wär! Dies war also mein Erstkontakt mit diesen supertollen neuen Automaten:
Anschliessend wollte ich den Zug einsteigen. Wunderbar, hat ja nur 5 Minuten Verspätung. Und die hinterste Tür vom Zug war mal wieder defekt. Und für solchen "Service" wollen die Ende Jahr tatsächlich die Preise erhöhen? Geht's noch??? Saturday, 21. August 2010Wie war das nochmals?
Raubmordkinderschändnaziterrorkopierer?
Zitat: Maßnahmen zu ergreifen zur Abschreckung unrechtmäßiger Aktivitäten wie Urheberrechtsverletzung und Kinderpornografie Ja, man darf mich "Kassandra" nennen... Sunday, 8. August 2010Umbauen und rumschrauben
Ich hab ein Bisschen am Server umgebaut und in letzter Zeit einiger Änderungen vorgenommen:
1. Courier durch Dovecot ersetzt. Dovecot ist viel cooler als Courier und kann viel mehr. Statt einem grausamen Flickwerk und Gebastel hab ich mit Dovecot eine Lösung, die mir alles mögliche aus einer Hand bietet. Postfix kann SASL-Authentifizierung direkt über Dovecot-SASL machen statt über diesen grauenhaften Courier-SASL-Umweg, bei dem sich Courier-SASL erst am IMAP-Server anmelden muss, weil Courier-SASL ja nicht mit verschlüsselten Passwörtern umgehen kann. Ausserdem bietet Dovecot eine integrierte Mailfilterung an und über ein Roundcube-Plugin kann man die Filter sogar Klickibunti setzen 2. Postfix-policyd durch Spamhaus ersetzt. Bislang hab ich zur simplen, ressourcenschonenend Spam-Bekämpfung auf Greylisting gesetzt. Mein Server ist nämlich massiv zu schwachbrüstig, als dass ich überhaupt nur dran denken könnte, Spamassassin einzusetzen. Das funktioniert zwar relativ gut, hält aber letztendlich nur Botspam fern. Stattdessen nutze ich nun zen.spamhaus.org, um mir unerwünschte Mailhosts vom Leib zu halten. Der Erfolg lässt sich in meiner Inbox sehen. Statt 1-3 Spams pro Tag hab ich seit zwei Monaten kein einziges mehr bekommen. Die Konfiguration ist denkbar einfach. Einfach in der /etc/postfix/main.cf die Direktive smtpd_client_restrictions um den Eintrag reject_rbl_client zen.spamhaus.org ergänzen und Postfix neu laden. 3. Apaches mod_ssl durch mod_gnutls ersetzt. Dies hat zwei Vorteile: Erstens weniger RAM-Verbrauch, da mod_gnutls minimal schlanker ist. Zweitens kann mod_gnutls Server Name Indication. Das heisst, dass ich für jeden Virtual Host ein eigenes SSL-Zertifikat verwenden kann. Das ist wichtig, weil ich nur eine IP habe, auf meinem Server aber mehrere Domänen mit SSL-Unterstützung laufen. 4. Das Blog hat zwei neue Plugins spendiert bekommen. Schon seit einiger Zeit finden sich Buttons zu diversen Social Bookmark Seiten unter jedem Blog-Eintrag. Lediglich den Facebook-I-Like-Iframe hab ich aus Datenschutzgründen rauskommentiert. Facebook braucht nicht zu wissen, wer mein Blog besucht. Die restlichen Symbole werden von meinem Server ausgeliefert. Die Dienste bekommen folglich nur mit, dass jemand meine Seite besucht hat, wenn der Eintrag dort registriert wird. Da ich mich bei Flattr angemeldet habe, um diverse meiner favorisierten News-Seiten und Blogs einfach und unbürokratisch finanziell unterstützen zu können, hab ich auch grad einen Flattr-Button bei mir eingebaut. Natürlich erwarte ich keine Einnahmen dadurch, dafür bin ich wirklich zu irrelevant. Mich stört auch, dass die Flattr-Buttons vom Flattr-Server geladen werden. Damit bekommt Flattr leider jedesmal mit, wer auf meine Seite zugreift. Ich muss mal schauen, ob es ein besseres Plugin gibt oder ob ich die Zeit finde, das Plugin mal zu hacken, so dass ein statisches Flattr-Symbol von meinem Server ausgeliefert wird. Denn wieso sollte ich Flattr anders behandeln als Facebook? Friday, 16. July 2010Wird Windows 7 russisch opensourced?
Komische Welt bei Microsoft. Einen kleinen russischen Softwaretester mit mutmasslichen Verbindungen zum Geheimdienst schafft man aus. Aber dann gibt man quasi im gleichen Atemzug mal den Sourcecode von Windows 7 an den FSB weiter? Das versteh mal einer.
Ob diese Code-Weitergabe wohl Einfluss auf das künftige nationale Betriebssystem von Russland haben wird? Bislang hatte ich ja eher das Gefühl, dass dies einfach eine weitere Linux-Distribution werden soll. Gut möglich, dass es nun ein "Lindows-Reloaded" wird. |
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