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In meinem Kühlschrank steht eigentlich immer eine angebrochene Flasche von Mamis selbstgemachtem Sirup. Dieser ist üblicherweise in alten Brottrunkflaschen abgefüllt. Dies hat nun schon öfters zu Missverständnissen mit Gästen geführt, wenn es sich zufällig grad um Holunderblütensirup handelt, der farblich dem Originalinhalt doch ähnlich sieht. Das äussert sich jeweils in Gästen, die fluchend vom Kühlschrank zurückkommen und fragen, wieso ich eigentlich Brottrunk im Kühlschrank hätte und wie ich dieses widerliche Zeugs eigentlich trinken könne.
Arme ahnungslose Ketzer! Oh welch Blasphemie, diesen Sirup so zu verteufeln. Der wär nämlich grad gut genug für unsern HERRN Jehova! (Und wer Life Of Brian nicht kennt, soll sich jetzt gefälligst was schämen gehen!) Saturday, 21. November 2009Soziale Experimente in asozialen Netzwerken
Nach der ganzen StasiVZ-Datenabgriff-Suizid-Geschichte hab ich meinen Account in diesem asozialen Netzwerk gelöscht. Netterweise darf man dabei einen Grund angeben, wieso man den Account löscht, da hab ich mal reingeschrieben: "Mit der Crawler-Affäre hab Ihr so richtig Scheisse gebaut!", auch wenn ich befürchte, dass diese Meldung lediglich in /dev/null landet.
Da ich nun von mehreren Seiten mehrfach unmissverständlich dazu aufgefordert wurde, mich bei Visagenbuch zu registrieren, hab ich soeben gegen meine eigenen Prinzipien verstossen und mich dort mal angemeldet. Dadurch werde ich extrovertierter (son Quatsch, wozu hab ich eigentlich Informatik studiert, hä???), weniger glücklich (life's a bitch, sag ich ja schon lang) und weniger erfolgreich im Job (na dann muss ich wohl mal rausfinden, ob ich wenigstens Facebooknutzung von den Steuern abziehen kann). Könnte mir übrigens noch jemand das Captcha da rechts übersetzen? Ich wär beinah schon an dieser Hürde gescheitert. Bin wohl unterdessen doch zu wenig Mensch, zu viel Maschine.Da u.a. Begründungen der Art "sonst verpasst du halt all unsere coolen Events, weil E-Mail, SMS und Instant Messenger ist ja alles so kompliziert, da muss man selbst schreiben und... (ganz besonders Pfui!!!)... denken!!!" betrachte ich dies als eine Art soziales Experiment. Abgesehen von diesem Blog-Eintrag setze ich noch zwei "Seeds". Selbst werde ich niemandem eine Kontaktanfrage stellen. Wer mich bis in 3 Monaten also nicht als Kontakt hinzugefügt hat, mit dem will ich künftig auch im Real-Life (das ist übrigens das Adventure mit der Scheiss-Story und der genialen Grafik) nichts mehr zu tun haben. Weil ist ja offensichtlich kein Freund. muahahahahahaha! Saturday, 11. July 2009Kajakfahren in Stockholm
Nach 9 Tagen Training für die Beine war es an der Zeit, wieder mal was für die Arme zu tun. So suchten wir uns in Stockholm einen guten Verleih für Wassersportgerät und mieteten kurzerhand ein Kajak. Es handelte sich dabei um ein Kajak für zwei Personen, das wir dann vollstopften mit Campingaccessoires, Kleidern und Essen, um dann auf eine weitere Reise zu gehen. Die Leute vom Verleih waren wirklich sehr freundlich. Wir durften das Kanu für die drei Tage nicht nur zum Preis einer Week-End-Rate haben (was wesentlich günstiger als zwei oder sogar drei Einzeltage ist), sie stellten auch noch das ganze Büro auf den Kopf um eine optimale Karte für unsere Route zu finden und gaben uns zuletzt den Inhalt ihres Kaffeewasserkanisters mit. Aus diesem Grund erlaube ich mir an dieser Stelle etwas Schleichwerbung
Mit etwas Übung schafften wir es dann auch mit der Zeit, das Kanu einigermassen auf Kurs zu halten. Das nützte uns aber nicht viel, da wir gleich im ersten Kanal falsch abbogen. Dadurch fuhren wir erst quer durch Stockholm, was aber gar nicht übel war. Stockholm vom Wasser aus zu sehen ist durchaus faszinierend. Da bekommt man Stellen zu Gesicht, die man zu Fuss nicht erreichen kann! Ob der König wohl Freude gehabt hätte, wenn wir das Zelt in seinem Garten aufgeschlagen hätten? Wir gingen nicht davon aus, daher legten wir in der ersten Nacht doch lieber an einer Halbinsel gegenüber von Schloss Drottningsholm an. Am nächsten Tag paddelten wir weiter bis uns Arme und Rücken schmerzten. So beendeten wir die Reise auf einem Landstück, das von einem markanten Hügel geprägt wurde. Von da oben gab es eine herrliche Aussicht auf Stockholm Leider gab es das einzig ebene Stück Boden erst rund 50m über dem Wasser, so dass wir das Zelt doch lieber auf abschüssigem Gelände aufschlugen. Das führte halt dazu, dass wir alle zwei Stunden aufwachten und wieder einen Meter hochkriechen mussten. Zuletzt war wieder die Heimfahrt angesagt. Letzendlich absolvierten wir nur eine halb so grosse Strecke wie geplant. Die Vermieter meinten so, ach, 10km pro Stunde schafft Ihr locker... ja, dafür waren wir wohl doch noch zu sehr Anfänger Vielleicht fragt sich der Leser nun, wieso da im Gegensatz zu den letzten Beiträgen nur Text und keine Bilder sind. Das ist ganz einfach, ich liess meine Kamera lieber im Trockenen. Einerseits wäre es mit dem Zweierkajak durchaus möglich, eine Eskimorolle durchzuführen. Allerdings müsste man dafür die Bewegung koordinieren. Andererseits sei so ein Zweierkajak aber auch praktisch unkenterbar, das hätten bislang nur zwei Instruktoren mal geschafft, weil der eine mal eine Eskimorolle demonstrieren wollte und der andere das nicht so ganz mitbekommen hat. Soweit unser Verleiher. Aber item, Nik hat etwas rumgeklickt, leider hat er mir seine Bilder noch nicht geschickt. Da kommt also noch was hier rein. Vielleicht. Wednesday, 8. July 2009Trekking in Lappland
Wie schon fast üblich war ich auch dieses Jahr der Meinung, dass sich eine Reise von über 1000km "nur" für ein Festival (auch wenn es meiner Meinung nach das beste der Welt ist) nicht wirklich lohnen. Da musste folglich noch mehr her. Mit der Idee, in der Wildnis Schwedens wandern zu gehen, stand ich offensichtlich nicht ganz alleine da, kurzum fand sich da genügend Begleitung, um das zu realisieren. Doch 1000km sind einfach nicht genug, so dass nochmals rund 1500km dazugezählt wurden. So fuhr ich nach dem Festival erst 500km weit nach Stockholm, wo wir im Studentenwohnheim Lappis (das ich schon von 2006 kenne) ein erstes Basislager aufschlugen. Die nächsten zwei Tage machte ich noch einige notwendige Besorgungen, z.B. eine neue Trekking-Hose, auf deren Etikett steht übrigens explizit drauf, dass sie mückenstichfest sei. Interessant war die Auswahl im Laden. Es gab genau 3 Hosen in meiner Grösse (geschätzter Anzahl ausgestellte Modelle: 200 Stück). Eine war zu klein, der ganze Rest irgendwo zwischen zu gross und viel zu gross. Ob die Schweden wohl alle breite Wikingerhüften haben, um ihre breiten Wikingerschultern zu tragen? Ist mir zwar nicht so sehr aufgefallen
Knapp aus dem Zug gestolpert begaben wir uns dann mit je 27-30kg Gepäck auf dem Rücken auf den Kungsleden, den berühmten Fernwanderweg. Unser Ziel war eigentlich der Kebnekajse, der höchste Berg in Lappland. Anschliessend sollte die Wanderung nach sieben Tagen in Nikkaluokta enden. Und wir haben tatsächlich noch unseren ersten Elch zu Gesicht bekommen! Nach einer Nacht im Hotel führte die Reise vorerst wieder zurück nach Stockholm. Mehr demnächst. Thursday, 2. July 2009SRF09: Vorspiel in Lund
Natürlich stand auch dieses Jahr wieder eine Reise ans Sweden Rock Festival an. Dieses Jahr sollte es jedoch mal ein etwas grösserer Trip werden. Geplant war erst das Festival zu besuchen, anschliessend in Lappland wandern zu gehen, danach Midsommar feiern und etwas Kajak fahren. Zuletzt sollte noch das Bang Your Head Festival der Reise die Krone aufsetzen. Gesagt getan, doch eins nach dem anderen:
Am nächsten Tag stand dann schon die Reise in Richtung Sölvesborg an. Wednesday, 27. May 2009Atze DetzeWednesday, 31. December 2008Gegen den Kater
Heute ist Silvester - oft ein weiterer willkommener Grund für ordentlichen Alkoholkonsum. Blöd nur, dass der am nächsten Morgen eine unangenehme Nebenwirkung hat. Ich hab daher mal alle meine Tricks gegen den Kater zusammengestellt. Dabei gelten folgende Grundregeln:
Nichts geht über die Vorbereitung! Schon vorher genügend Wasser trinken und sich einen Boden schaffen ist richtig wichtig. Fettiges, also z.B. Käse, ist eine ausgezeichnete Basis. Vorbereitet rangehen ist die erste Regel. Die richtige Menge in Bezug auf Kater ist ganz klar so klein wie möglich. Denn nur wenn wenig Alkohol getrunken wird, entstehen wenige Abbaustoffe und der Körper wird wenig dehydriert. Die zweite Grundregel lautet also: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Zigarettenrauch vertrag ich überhaupt nicht. Das verstärkt den Kater, im schlimmsten Fall bekomme ich ohne einen Tropfen Alkohol schon einen Kater (bzw Kopfweh), wenn ich zu lange im Rauch sitze (danke liebes Stimmvolk für die Annahme der Rauchverbote!). Ideal sind also Orte unter freiem Himmel oder Nichtraucherlokale sowie zuhause, wo man den Rauchern einen (Tür)riegel vorschieben kann. Eine gute Umgebung, das ist eine weitere Regel. Bei der richtigen Reihenfolge kann man sich auf das alte Sprichwort "Wein auf Bier, das rat ich dir. Bier auf Wein, das lass sein" verlassen. Von schwächeren sollte man nur zu stärkeren Getränken wechseln, aber nicht wieder zurück. Ausserdem sollten möglichst wenige unterschiedliche Alkoholsorten getrunken werden. Alkoholfreies kann jederzeit dazwischen getrunken werden. Als nächste Regel halten wir also fest: Nur stärker, nie schwächer werden. Möglichst beim gleichen Alkohol bleiben. Der richtige Alkohol ist entweder tiefprozentig oder klar. Bier gibt relativ wenig Kater. Klare Schnäpse auch nicht, der Wodka als quasi purer Alkohol ist klarer Favorit. Weisswein ist oft geschwefelt, das ist böse. Zucker beschleunigt die Aufnahme und Koffein verlangsamt den Abbau, beides ist schlecht. Wobei da jeder seinen eigenen Alkohole finden muss. Was bei mir gar nicht geht ist Rum, da bekomme ich immer Kater. Wird wohl nichts mit meiner Piratenkarriere... Die daraus gefolgerte Regel ist also, Bier oder Wodka zu konsumieren. Der richtige Schlaf ist ganz entscheidend. Erst muss die Nacht vorbereitet werden. Vor dem Schlafengehen sollte noch mindestens ein halber Liter reines Wasser getrunken werden. Mein Geheimtipp: dazu eine Calcium-Brausetablette bewirkt wahre Wunder. Allerdings sollte man nicht so viel trinken, dass es einem ab der grossen Wassermenge schlecht wird. Dann ist nix mit schlafen. Ebenfalls wichtig ist gute Luft. Idealerweise lässt man also das Fenster offen. Abschliessend sorgt langer und tiefer Schlaf für einen Alkoholabbau, ohne dass man was davon mitbekommt. Ergibt sich trotz allem ein Kater, muss sauber entkatert werden. Als erstes sollte genügend getrunken werden, das hilft schon ganz gut. Wasser ist gut, Orangensaft führt Vitamine und Zucker zu, Grüntee enthält Antioxydanzien (kann auf der anderen Seite aber wieder dehydrieren). Zähneputzen entfernt den pelzigen Geschmack aus dem Mund, das ist Gold wert. Wenn es der Magen zulässt, sollte man etwas essen, ideal mit Proteinen, Fleisch oder Milchprodukte machen sich also gut. Ebenso ist Salziges wie eine Suppe geeignet. Gemüse oder Früchte sind leichte Kost und enthalten viel Vitamine und Wasser. Duschen aktiviert den Kreislauf, entfernt den Alkoholgestank und rehydriert. Ebenfalls ist Sport gut, das aktiviert den Kreislauf noch stärker und entsorgt übers Schwitzen auch Abbauprodukte. Folglich muss man erst als Ultima Ratio zur Chemiekeule greifen und sich ein Aspirin antun. Sunday, 26. October 2008Paintball
Gestern waren wir Paintball spielen. Das hat ziemlich Spass gemacht, ist aber auch recht anstrengend. Schmerzhaft ist's eigentlich wider Erwarten nicht wirklich. Man erschrickt beim Treffer eher, als dass es weh tut. Ausser natürlich, man bekommt in den ersten paar Runden jeweils immer einen Treffer auf die gleiche Stelle. Mein linker Zeigefinger ist grad blau geschwollen, da ich innert weniger Minuten drei Treffer darauf bekommen hab. Also nicht wundern, wenn ich ein paar Buchstaben aus der Menge {rtfgvb} nicht tippe
In der ersten halben Stunde war mein Munitionsverbrauch allerdings recht hoch, da habe ich über 300 Paintballs verschossen. Danach musste ich mal nachkaufen, wobei die weiteren 300 Paintballs knapp weitere 90 Minuten gereicht haben. Für die letzte Runde wurde ich zwar von einer Kollegin noch rasch versorgt, dennoch musste ich da wegen "ausgeschossen" aufgeben. Seltsam an der Sache ist nur, dass die Idee von einem überzeugten Antimilitaristen aufgekommen ist. Allerdings hat Paintball auch recht wenig mit Militär zu tun. Militärdienst ist ja primär spassbefreites Büffeln von Disziplin, während Paintball für uns Amateure reines Ballern zum Spass ist. Thursday, 3. July 2008SRF 08: Das Vorspiel
Am Dienstag Mittag trafen wir in Sölvesborg auf dem Festivalgelände ein. Nach Aufbau des Zelts neben der Gruppe rund um den bereits am Vortag eingetroffenen Kuschi und einem ausgiebigen Picknick wurde erstmals die Arbeit der anderen Schweizer bewundert:
Auch dieses Jahr war wieder eine komplette Freakshow anwesend. Von Fledermaus- bis Weihnachtsmann gab's zahlreiche Kuriositäten und Skurilitäten zu bewundern. Schade, dass ich dei den beiden Mädels, welche abgesehen von zwei Kronkorken und etwas Klebeband oben ohne rumliefen, etwas zu langsam in der Bedienung der Kamera war und kein Bild schiessen konnte. Ob das nun am Whisky oder der optischen Ablenkung lag, lass ich jetzt mal offen Am Mittwoch begann das Festival und zum Auftakt habe ich mir u.a. die Auftritte von Korpiklaani, Astral Doors, Airbourne, Fatal Smile (die schon zwei Tage zuvor für DIO eröffnen durften), Sabaton und All Ends angesehen. Thursday, 18. October 2007Metal - Teufelszeug
Die Bildung schreibt mal wieder. Für einmal macht sie sich allerdings nicht lächerlich (hoho! Applaus) sondern zeigt wie sich andere lächerlich machen. Es geht um das sensationelle Back To Rock Festival in Reiden, organisiert von meinem Sweden Rock Zeltnachbarn Kuschi und seinen Kollegen. Wiedermal sind wir Metaller die bösen, die Buhmänner, die Teufel. Jawohl, alles Satanisten! Da sind Lordi noch harmlos! Texte unzumutbar, Musik wie aus einem Horrorfilm, zu laut? Aber Hallo??? Vielleicht sollte Kuschi das Back To Rock 08 nicht in einem katholischen Hinterwäldlergebiet abhalten sondern in einer Gegend, die schon in der Gegenwart angekommen ist.
Aus meiner Sicht war das Back To Rock ein kleines, aber feines Festival und ein exzellenter Ersatz für die Metal Dayz. Sehr Faire Preise, hochmotivierte Bands und viele coole Leute. Und da fällt mir grad ein, dass ich eigentlich meinen Festivalsommer schon länger mal an dieser Stelle zusammenfassen wollte... und auch mal wieder Bilder in die Gallerie reinladen sollte Thursday, 30. August 2007Wunschkonzert: Scheiss SUISA
Ich hab grad noch einen Wunsch zugestellt bekommen:
Mir fehlt eigentlich schon der "Verdammte Sauerei, auf Mp3-Playern abgaben zu verlangen" Eintrag von dir. Ich kann mir niemanden ausser dir vorstellen, der sich noch mehr (als ich) über diese Sauerei ärgert. Richtig Thomi, mich ärgert das auch. Aaaaber: Da mein mp3-Player hoffentlich noch ein Weilchen funktioniert, ärgert mich das noch nicht übermässig. Ausserdem habe ich eigentlich kein Problem damit, für Musik zu bezahlen, sofern sie ein qualitativ hochwertiges, handgemachtes Produkt ist. Und letztendlich muss man dazu sagen, dass die Abgabe leider nur konsequent ist. Was allerdings daran stört sind zwei Dinge:
[1] Offiell ist herunterladen ja legal, aber für meinen Geschmack ist das zuwenig gut kommuniziert. Es sollte also mal in einem (konsumentenfreundlichen) Gesetz klipp und klar festgehalten werden, was man nun genau darf und was nicht. Thursday, 30. August 2007Wunschkonzert: High Speed GPS
Schön wenn man Ferien hat. Ich hab leider keine, aber Patrick ist so ein glücklicher. Und wie üblich kann er sich unmöglich von seinem Handy trennen, es abschalten ist schon gar nicht. Drum gibt's hier einen Test des GPS-Empfängers des N95 in luftiger Höhe und bei hoher Geschwindigkeit. Und anscheinend funktioniert es nach wie vor.
![]() Preisfrage an die Leserschaft: Wo befindet er sich zum Zeitpunkt des Fotos (die Antwort: "in einem Flugzeug, welches in 10'000m Höhe unterwegs ist" gilt übrigens nicht Und Frage an Patrick: Muss man das Handy nicht mehr abschalten, wenn man im Flieger sitzt? Thursday, 13. July 2006Webalizer Xtended - Webstatistik aufgemotzt
Auf praktisch keinem Webserver darf ein gutes Statistikprogramm fehlen. Und sehr oft wird der Webalizer verwendet. Doch dieser wird seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt. Auch an unserem Institut haben wir diese Software eingesetzt, bis eines Tages mein Kollege Patrick fand, dass der Webalizer einfach nicht mehr genug kann.
Beim Durchsehen eines Apache-Logfiles fielen uns viele merkwürdige 404-Fehler (Seite nicht gefunden) auf. Leider kann der Webalizer solche Fehler nicht auch zusammenfassend präsentieren. Kurzentschlossen kaufte sich Patrick ein Buch über die Programmierung in C/C++. Und keine Woche später präsentierte er uns einen Patch für den Webalizer, welcher diese 404-Fehler in einer schönen Statistik auflisten kann. Nun suchten wir noch einen schönen Namen für dieses Projekt und hosteten es kurzerhand auf der Institutsseite. Da Patrick nun grad so schön im Element war, folgten die neuen Versionen praktisch im Wochentakt. Da mir das händische Einspielen auf dem Webserver mit der Zeit etwas zu mühsam wurde, habe ich kurzerhand den Ebuild (der Webserver ist natürlich auf Gentoo Linux basierend) des Webalizers etwas modifiziert, ein neues USE-Flag (trace404) hinzugefügt und den Ebuild an Patrick geschickt, damit er diesen grad mit der Webalizer Xtended Source zusammen veröffentlichen kann. Patrick musste nun in den WK und ich hatte vorerst meine Ruhe. Drei Wochen später präsentierte er nicht nur die nächste Version, sondern auch grad ein völliges Redesign seiner Homepage. Gut zu wissen, wofür da meine Steuern gebraucht werden So langsam begann es sich auch im Internet bemerkbar zu machen, dass dem Webalizer-Projekt wieder Leben eingehaucht wurde. Freudig verkündete Patrick Einträge aus seinem Logfile, welche Interesse aus verschiedensten Ländern und von diversen Firmen deutlich machten. Ebenfalls wurde der xtended-Patch offiziell bei Gentoo aufgenommen, jedoch leider in einer völlig veralteten Version. In der Folge benannte ich den Ebuild in webalizer-xtended um, damit es hier keinerlei Versionskonflikt gibt. Das Ebuild ist zwar etwas gar fricklig, aber hauptsache ist mal, dass es funktioniert. Wenn sich ein Gentoo-Guru dessen annehmen würde, wäre ich natürlich auch nicht böse. Nur kurze Zeit später hat sich Patrick dann seine eigene Domain patrickfrei.ch gekauft. Und zur Feier des Erwerbs natürlich wieder eine neue Version des Webalizer Xtended präsentiert. Statt an seiner Dissertation zu schreiben, legte Patrick neulich nochmals eine Version nach. Dieses Mal war das Hauptaugenmerk auf eine anpassbare Ausgabe gelegt. Jetzt kann man das Webalizer-Design an seine eigene Homepage anpassen. Ich baute dann neben dem Gentoo-Ebuild grad noch ein .deb-Paket für Debian Sarge x86 daraus, welches die Verbreitung dieses nützlichen Tools hoffentlich nochmals ein Stück erhöht. Alles in allem eine gute Sache, gerne weiter so. Ganz kurz die wichtigsten Änderungen gegenüber dem Original:
Zu finden ist er unter: http://www.patrickfrei.ch/webalizer/ Wednesday, 8. March 2006Grüsse nach Schweden!
Es ist unglaublich! Sogar in der Schweiz kann es schneien, wenn es mal will. Immerhin hatte mein Zug von Zürich nach Basel letzten Samstag satte 60 Minuten Verspätung. Für einmal ist das entschuldbar. Vor allem beim Anblick des geniale Schneetreibens. Einzig schade ist, dass es viel zu warm ist und der Schnee viel zu schnell wieder wegschmilzt, beziehungsweise weggeregnet wird.
Da ich nun von einem neidischen Exilschweden um Bilder des Spektakels gebeten wurde, bitte sehr: ![]() ![]() Schade, dass beim Aufnehmen dieser Bilder die Wärme schon zwei Tage lang am Schnee lecken durfte. Bei den Räumungsarbeiten wurde zu dieser Zeit auf dem Dorfplatz Oerlikon ein Schneeberg von immer noch rund 3m Höhe aufgeschichtet - genial! Da werden schon fast Erinnerungen wach an den Hagelsturm im Juli 04: ![]() Monday, 6. February 2006Heisser Juni
Heute war ich in der Vorbesprechung zum Seminar "Communication Systems" bei Professor Stiller. Da ich genau an einem Termin fehlen darf, im Juni aber an zwei Festivals gehen werde (Billete sind schon länger geordert), wird das eine ganz schön knappe Kalkulation!
Das Seminar findet jeweils am Donnerstag von 12-14 statt. Das Swedenrock Festival dauert vom 8. bis 10. Juni. Und das Bang Your Head!!! ist am 22. und 23. Juni. Das gibt also folgenden Schlachtplan: Am 3. Juni brechen wir auf in Richtung Norden, um noch irgendwas zu bereisen, bevor wir nur noch besoffene Wikinger auf einer Müllkippe... äh fröhliche Schweden auf dem Campingplatz sehen sowie die ersten Nackenbrecher zu Ohren bekommen. Bis spätestens am 15. Juni mittags muss ich wieder daheim sein. Na hoffentlich reicht das, um zwischendurch noch bei Olaf in Hamburg und Helmut in Werne halt machen zu können. Ja nichts da hoffentlich. Es muss Eine Woche später, also am 22. Juni sitze ich wiederum Punkt 14:57 mit Vollpackung im Zug. Diesmal Richtung Balingen. Das heisst, dass ich bei der luzerner Truppe bittibätti machen muss, damit die mir einen guten Platz für mein Zelt reservieren können. Denn wenn ich gegen 19:00 dort ankomme, dürfte schon das grosse Gedränge eingesetzt haben. Jetzt hoffe ich einfach noch auf gutes Wetter und günstige Reisekonditionen. Dann steht der Sache nichts mehr im Wege. |
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