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Eine Katastrophe!

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Pünktlich um 02:00 in der Nacht sind hier die Alarmsirenen losgegangen. Was los? Keine Ahnung. Das Permanentsignal (an- und abschwellender Ton von ca 30 Sekunden, danach 5 Sekunden Pause) deckt sich jedenfalls nicht mit einem der offiziellen Signale. Wäre ja auch zu einfach. Also mal ins vermutete nächstgelegene Lokalradio reingehört, man zahlt ja schliesslich als guter Bürger neben den Steuern für irgendwas auch den unverschämten staatlichen Abriss namens Billag.

Es dauert geschlagene verdammte 20 Minuten, bis sich dort mal jemand dazu bequemt eine Durchsage zu machen: Ha ha! Fehlalarm! Ätsch!!!
Alternativ irgendwie eine Information auf der Frontseite der Gemeindehomepage ist offenbar zuviel verlangt. Und die lokalen Zeitungsredaktionen befinden sich auch weiterhin im Tiefschlaf. Herzlichen Glückwunsch.

Und dafür wollt ihr mein teueres Steuergeld, liebe Behörden? Hoffentlich nicht! Denn diese saubere organisatorische Leistung qualifiziert sich durchaus für einen Sirenenalarm, das ist nämlich wirklich eine Katastrohpe! Und jetzt kann ich natürlich nicht mehr Schlafen, weil mein Adrenalinspiegel durch die ganze Scheisse auf dem Maximum ist!

Wahlpropaganda

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Neben dem Stimm- und Wahlrechtsausweis hab ich neulich in meinem Briefkasten noch ein zweites Couvert gefunden, das fein säuberlich mit "Wahlpropaganda" angeschrieben war. So viel Ehrlichkeit in der Politik ist heutzutage doch angenehm überraschend.

Mal wieder die liebe SBB

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Gestern war ich bei einem Kollegen zu Besuch. Der wohnt ausserhalb der Gültigkeit meines ZVV-Abos, also mal kurz versucht ein Anschlussbillet im Zürcher HB zu lösen. Wenn das denn so einfach wär! Dies war also mein Erstkontakt mit diesen supertollen neuen Automaten:
  • Der Touchscreen ist total dejustiert. Man klickt, aktiviert wird irgend was anderes.
  • Lahm ohne Ende! Wenn der Klick erkannt wurde, dann dauert es erst mal 5 Sekunden, bis sich auf dem Bildschirm was tut.
  • Und nachdem ich 5 Minuten später dann alle Optionen passend eingestellt hatte, durfte ich feststellen, dass mein hart erarbeitetes Geld wohl nicht gut genug ist für für den Automaten ist. Jedenfalls hab ich dann aufgegeben und dasselbe Prozedere nochmals an einem anderen Automaten durchgespielt. Der hatte sogar die Güte, mein Geld zu akzeptieren.

Anschliessend wollte ich den Zug einsteigen. Wunderbar, hat ja nur 5 Minuten Verspätung. Und die hinterste Tür vom Zug war mal wieder defekt.

Und für solchen "Service" wollen die Ende Jahr tatsächlich die Preise erhöhen? Geht's noch???

Scheiss ÖV, Folge 20486

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Es hat damit angefangen, dass der Bus, welcher direkt vor meiner Haustüre zum nächsten Bahnhof fährt, seit einigen Wochen immer später kommt. Unterdessen kann es vorkommen, dass der über 10 Minuten zu spät fährt. Sehr witzig. Damit verpasst man nicht nur die übernächste S-Bahn, nein, man ist sogar mindestens 25 Minuten später in Zürich City. Mit dem Velo hab ich fünf Minuten zum Bahnhof. Wozu also brauch ich den Bus, solange velotaugliches Wetter herrscht. Wobei ich ja die Befürchtung habe, dass der Sommer vom gleichen Saftladen betrieben wird wie der Bus, so verspätet wie der grad kommt.

Letzten Freitag Abend hab ich dann festgestellt, dass der Bus, der von der etwas weiter gelegenen Bushaltestelle zum Flughafen fahren würde, nun plötzlich nicht mehr dort hält, sondern seit vier Wochen einen Bogen weit um mich herum macht. Damit ist mein Abo für 1000.-/Jahr natürlich ordentlich abgewertet worden. Natürlich, ich kann ja jetzt das Tram zum Flughafen nehmen. Wenn es denn im Dezember eröffnet wird. Ha. Ha. Ha. Schenkelklopf!

Nun gut, etwas später am Freitag wollte ich vom Flughafen wieder nach Hause, folglich im strömenden Regen an den Bahnhof Balsberg gewatschelt. Fünf Minuten bevor der Nachtzug hätte fahren sollen kommt die Durchsage, dass der Zug ausfalle und stattdessen ein Ersatzbus an der Bushaltestelle fahren würde. Super. Balsberg hat ja nur ein etwa 2km langes Perron und grob geschätzt 5 Bushaltestellen rundherum verteilt. Zumindest hatte ich Glück im Unglück und wurde von einer anderen gestrandeten Person heimgefahren, die sich das Papataxi bestellen konnte und damit zufällig sogar noch vor meiner Haustüre vorbeifahren musste.

Bei allem Gemeckere

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Eins muss man dem Obsthändler lassen: Das Gerät hab ich am Mittwoch Abend abgegeben, Ersatzteile (d.h. ein neues Mainboard) waren damals nicht vor Ort und mussten erst in die Schweiz transportiert werden. Am Montag Morgen bekomm ich in aller Frühe den Anruf, dass das Gerät repariert sei. DAS nenn ich mal prompten Service. Ausserdem wurde wesentlich mehr als nur der bemängelte Schaden behoben, auch die Handballenablage wurde gleich mitrepariert. Da war nach fast drei Jahren Benutzung ein Splitter abgebrochen.

Bei meinem letzten Apfel-Supportfall war das völlig anders. Damals musste ich aber auch zum Servicepartner gehen, weil es zu dem Zeitpunkt noch keine Obstläden in der Schweiz gab. Bei diesem Servicepartner musste ich das gerade mal zwei Monate junge Gerät vier Wochen lang einlagern lassen, um das CD-Laufwerk zu ersetzen. Zum vereinbarten Abholtermin war das Gerät noch nicht fertig. Ausserdem war danach die Verriegelung des Akkus defekt.

Geiles Wetter

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Endlich mal wieder richtiges Schneegestöber draussen! Ich komm grad von nem Spaziergang zurück, seh aus wie ein Schneemann, aber das ist einfach nur geil! Ich kann all die "Ach das ist ja so kalt heute" Jammeris gar nicht verstehen, mit warmen Schuhen, warmer Jacke und Handschuhen bin ich doch eher ins Schwitzen gekommen :-)

Leute mit Musikgeschmack

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Posted by Lukas on
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Nanu, in meiner Nachbarschaft gibt es doch noch Leute mit Musikgeschmack? Jetzt hör ich schon zum dritten Mal diese Woche leise Klänge, die eindeutig nach Journey tönen, aus dem Nachbarshaus. Es ist zwar immer das gleiche Lied, nämlich "Don't Stop Believin'". Aber das ist schon mal ein ganz gewaltiger Fortschritt, insbesondere verglichen mit lauten lateinamerikanischen Rhytmen an Wochenendmorgen, die ich lieber durchschlafen würde.

SBB-Automaten mit X11

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Cool! Die SBB-Billetautomaten scheinen auf Unix-Basis zu laufen. Zumindest zeigen betriebsunfähige Automaten ein blankes X11, sprich schwarz-weiss gerasterte Oberfläche mit schwarzem X als Cursor:

Weniger cool, wenn dann grad eine ganze Reihe Automaten ausfällt (die Nachbarn ohne Touchscreen haben einfach rot "Ausser Betrieb" aufleuchten lassen). Noch viel weniger cool, wenn man Nachts kurz vor drei Uhr mit einem Bier zuviel intus auf den Zug rennen muss und vor den wenigen funktionierenden Automaten kilometerlange Schlangen sind, weil a) die Leute nicht auswendig wissen, wie man den Nachtzuschlag löst (da brauchte ich auch lange, bis ich das auswendig wusste) und sie mit glasigen Äuglein die komplette Automatenbeschriftung zu entziffern versuchen und/oder b) die Automaten wie üblich das hineingeworfene Geld nicht fressen wollen. Wobei ich der SBB ja mit Vergnügen unterstelle, dass das Absicht ist, um mehr Bussgelder einziehen zu können.

Nun ja, mit dem anvisierten Zug nach Hause kommen wollte ich auf jeden Fall, also Beweisfoto gemacht und Zwangs-Schwarzgefahren. Ui, ich pin ja so pöse. Allerdings hab ich nicht wirklich ein schlechtes Gewissen dabei, schliesslich hab ich auch schon Nachtzuschläge bezahlt für Busse und Züge, die dann überhaupt nicht gefahren sind. Aber vielleicht wär's trotzdem mal eine gute Idee, so eine Nachtzuschlags-Mehrfartenkarte zu kaufen. Damit würde ich immerhin 10% sparen und bräuchte nur Sekunden zum Entwerten...

Europameisterschaftsvorfreude

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Oh welch Vorfreude! Aktuell kringle ich mich am Boden vor Lachen. Einfach köstlich, was sich unsere allerheiligen Euro-Verantwortlichen diesmal wieder nettes ausgedacht haben:

Gemäss Tagesanzeiger darf man sich in den Fanzonen nur mit offiziell zugelassener Kleidung blicken lassen. Sehr schön. Ich liebe Kleiderzwang. Was denken sich unsere Volksvertreter[1] denn wohl als nächstes für uns aus? Freie Meinungsbildung 2.0, aber bitte nur, wenn diese Meinung zugelassen wurde von unseren... nun, nennen wir sie mal "Sponsoren"?

Zum Glück bin ich während diesem rechtsstaatlichen Trauerspiel[2] weit, weit weg. An einem Ort, wo freie Kleiderwahl herrscht. Man stelle sich mal vor, am Sweden Rock Festival würde man die Leute rausschmeissen, weil von den 28'000 Besuchern 5'000 Leute ein T-Shirt vom Wacken Open Air tragen.


An dieser Stelle mein kurzer EM-Ausblick, dann muss ich nicht einen eigenen Eintrag dafür verschwenden. Sich einmal zu dem Müll äussern reicht mir eigentlich:
Eröffnungsspiel, die Schweiz wird von den Tschechen 1:5 deklassiert. Danach Kellerderby gegen die Türken, welche unglücklich mit 1:0 gegen Portugal federn lassen mussten. Die Schweiz gleicht in der 91. Minute dank ungerechtfertigtem Penalty aus, anschliessend gibt's hübsche Krawalle auf und neben dem Spielfeld. Hooligans aller Nationen klopfen sich und randalieren. Unter drastisch verschärften Sicherheitsmassnahmen bekommt die Schweiz von Portugal noch eine weitere Ohrfeige. Aber das grösste Desaster wird sein, dass die Österreicher im EM-Ranking vor der Schweiz klassiert sein werden. Und zuletzt wird Deutschland natürlich wieder Europameister. Leider werd ich letzteres, Militär sei undank, von der Schweiz aus erleben müssen. Immerhin bin ich ja dann in einer Kaserne interniert, da muss ich mich nicht von zürcher Sicherheitskräften schikanieren lassen.




ad [1]: Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen. Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger. Was machen Volksvertreter?
ad [2]: Neben Kleidungszwang gibt es da ja auch noch Überwachung en masse; Verschmelzung von Militär und Polizei, z.B. bei der Überwachung mit militärischen Drohnen; Auslagerung polizeilicher Hoheiten an private Sicherheitsfirmen, etc pp. Schöne neue Welt während und bestimmt auch nach der EM.

Besuch beim Patenkind

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Die LUGS (Linux User Group Switzerland) hat diesen Sommer die Patenschaft für einen Königspinguin übernommen. Logisch, schliesslich ist der Pinguin ja auch das Wappentier von Linux. Und als Mitglied der LUGS bin ich somit indirekt Pate von einem dieser Schwimmvögel. Neulich hab ich's endlich mal geschafft in den Zürcher Zoo zu gehen, da war der Besuch im Pinguinhaus natürlich obligatorisch. Ich hab zwar nun keine Ahnung, welcher von den putzigen Kleinen denn nun zu mir gehört, aber witzig sind die Viecher allemal.

Nazareth-Konzert und Füchse in Zürich

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Heute Abend gab es mal etwas ääähm "klassische" Musik, genauer genommen klassischen Rock. Auf dem Programm standen Nazareth im Z-7. Ich bin begeistert! Absolut genial wie die Live loslegen. Erstaunlich auch, dass trotz mangelnder Neuveröffentlichungen und ständigem Touren das Z-7 recht gut gefüllt war. Nur gehörte ich unter den 5% der jüngsten Zuschauer. Sowas hab ich auch noch nie erlebt.
Über eineinhalb Stunden Schmachtballaden der Kaliber "Love Hurts", "Hearts Grown Cold" oder "Dream on", fetzigen Rockern der Art "White Bicycle", "Telegram" oder "This Flight Tonight" und eingängigen Klassikern wie "Holiday", gewürzt mit genialem Gitarrenspiel boten uns die vier Herren. Dazu gabs dann noch einige sehr gelungene Ansagen.
Nach dem Konzert bin ich brav heimgegangen. Um 1:00 ist mein Zug dann in Zürich eingetroffen. Natürlich fährt in "Downtown Switzerland" (hahahahahaha) um diese Zeit kein Tram, keine S-Bahn und kein Bus mehr. Und nicht mal der McDonalds hat dann noch offen (ich war ziemlich hungrig, so dass ich mir sogar den Frass angetan hätte).
So blieb mir halt nichts anderes übrig, als mit knurrendem Magen heimzulaufen. Aber siehe da, nach dem Berninaplatz huscht ein rotbraunes Tier mit weisser Schwanzspitze über die Strasse. Guten Abend Meister Reinecke.

Tja, Zürich ist halt eben doch keine "Downtown" sondern letztendlich nur ein Kaff, an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. In dem Sinne: gute Nacht. Nach Nazareth und 40 Minuten strammem Gehen bin ich jetzt endgültig kaputt.

Grüsse nach Schweden!

^ v M ><
Es ist unglaublich! Sogar in der Schweiz kann es schneien, wenn es mal will. Immerhin hatte mein Zug von Zürich nach Basel letzten Samstag satte 60 Minuten Verspätung. Für einmal ist das entschuldbar. Vor allem beim Anblick des geniale Schneetreibens. Einzig schade ist, dass es viel zu warm ist und der Schnee viel zu schnell wieder wegschmilzt, beziehungsweise weggeregnet wird.

Da ich nun von einem neidischen Exilschweden um Bilder des Spektakels gebeten wurde, bitte sehr:





Schade, dass beim Aufnehmen dieser Bilder die Wärme schon zwei Tage lang am Schnee lecken durfte. Bei den Räumungsarbeiten wurde zu dieser Zeit auf dem Dorfplatz Oerlikon ein Schneeberg von immer noch rund 3m Höhe aufgeschichtet - genial!

Da werden schon fast Erinnerungen wach an den Hagelsturm im Juli 04: